Samstag, 27. Juli 2019 09:45 Uhr

Erstes Auswärtsspiel, erster Sieg?

Premiere im Sportpark Höhenberg. Zum allerersten Mal treffen am Sonntag, den 28. Juli 2019 der Chemnitzer FC und der FC Viktoria Köln 1904 aufeinander. Anstoß ist um 13 Uhr. Bis auf die beiden langzeitverletzten Ioannis Karsanidis und Kostadin Velkov stehen Cheftrainer David Bergner alle Spieler zur Verfügung. 

Der FC Viktoria Köln befindet sich in einer ähnlichen Ausgangsposition, wie der CFC. In der vergangenen Saison wurden die Rheinländer ebenfalls Regionalliga-Meister und starteten somit als Aufsteiger in die 3. Liga. Zum Auftakt trat Viktoria gegen Hansa Rostock an. Dort zeigte die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev mentale Stärke, holte einen 0:3-Rückstand auf und hatte letztlich noch die Möglichkeit zum Sieg. „Das zeugt von Qualität“, resümierte CFC-Cheftrainer David Bergner, „da müssen wir ganz schön auf der Hut sein“.

Nach einem „gerechten Unentschieden“ zum Auftakt gegen Waldhof Mannheim, sind er und seine Mannschaft gewarnt. „Wir sind dankbar für den Lerneffekt aus der ersten Hälfte, in der wir unsere Vorhaben nicht umgesetzt haben,“ erklärt der Fußballlehrer. Anschließend habe die Mannschaft dann die Mentalität gezeigt, die man in der 3. Liga braucht, um Spiele zu gewinnen. 

Beim Thema Einstellung lässt Bergner auch die aktuelle Hitzewelle mit Trainings-Temperaturen bis zu 35 Grad Celsius nicht als Ausrede gelten: „Wir können nicht weglaufen, höchstens ein bisschen was verändern, wie früherer oder spätere Trainingszeiten. Die Hitze ist halt da, man muss damit umgehen, zumal der Gegner die gleichen Vorrausetzungen hat.“

Mittelfeldspieler Tobias Müller spielt gerne in der Hitze und bereitet sich mit Vorfreude auf das kommende Auswärtsspiel vor. In der Saison 2017/18 spielte er selbst für Viktoria Köln. Eine Zeit, auf die der 26-Jährige mit gemischten, aber überwiegend positiven Gefühlen zurückblickt. „Ich bin in vielen Spielen durch kleinere Verletzungen und familiären Gründen ausgefallen. Dennoch muss ich sagen, dass es eine sehr lehrreiche Zeit war, die ich nicht missen möchte. Ich freue mich die Jungs wiederzusehen,“ erzählt Tobias Müller. Nicht nur aus diesem Grund wird das Spiel für ihn ein Besonderes sein. Es wäre das 50. Drittliga-Spiel für Müller.

(Luise Geck)

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