Mittwoch, 23. Oktober 2019 18:09 Uhr

„Nochmal ein Neustart“

Es lief die 53. Minute im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg, als sich der gerade erst eingewechselte Philipp Sturm auf dem Boden vor Schmerzen krümmte. Ein Gegenspieler unterband den Konter des CFC und traf dabei unglücklich den 20-Jährigen am Knöchel. Die Diagnose: Syndesmosebandriss. Neun Wochen danach steht Philipp Sturm das erste Mal wieder auf dem Trainingsplatz.

Der Neuzugang aus Österreich absolviert seit Dienstag (22.10.) wieder Teile des Mannschaftstrainings. Die individuellen Einheiten mit Reha-Trainer Florian Braband haben weiter Vorrang, werden aber Stück für Stück weniger. 

Ein Leistungstest am Mittwochmorgen bescheinigte dem 20-jährigen Mittelfeldspieler einen ordnungsgemäßen Heilungsverlauf. „Wir liegen voll im Plan“, berichtete Sturm glücklich. 

Dessen Ausfall war bitter – für den CFC und für ihn selbst. Keine 100 Minuten spielte Sturm für seinen neuen Club, ehe das Syndesmoseband riss. „Das war ein richtig schlechter Zeitpunkt. Ich war auf einem guten Weg, wollte mich einleben und in der neuen Stadt Fuß fassen. Durch die Verletzung wurde ich aus allem herausgerissen“, schildert Sturm.

Statt mit den neuen Teamkollegen auf dem Trainingsplatz im Sportforum schwitzte Sturm fortan in der Reha in Salzburg, Schweinfurt oder Chemnitz. Nun ist er wieder zurück. „Für mich ist das jetzt nochmal ein Neustart beim CFC. Es hat sich einiges verändert. Ein neues Trainerteam, eine neue Philosophie. Da muss ich erstmal wieder reinkommen.“

Dafür gibt ihm sein neuer Chef die nötige Zeit. Knapp zwei Monate nach seiner Verletzung ist der Österreicher freilich noch keine Option für einen Pflichtspiel-Einsatz. „Philipp ist gerade erst aus der Reha raus. Wir führen ihn nun wieder langsam an sein Leistungsmaximum heran. Dafür werden wir sicher noch zwei, drei Wochen benötigen“, erklärte CFC-Cheftrainer Patrick Glöckner.

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