Freitag, 24. Januar 2020 16:23 Uhr

Gestärkt aus der Pause

Die Winterpause ist vorbei. Am Samstag, den 25. Januar 2020 (14:00 Uhr) rollt der Ball endlich wieder im Stadion - an der Gellertstraße. Erstmals begrüßt der Chemnitzer FC dabei den FC Viktoria Köln im heimischen Stadion. Das Team von CFC-Cheftrainer Patrick Glöckner will nach guter Vorbereitung direkt den ersten Heimsieg des Jahres einfahren. 

Der FC Viktoria Köln startete zunächst stark in seine erste Drittliga-Saison und stand zwischenzeitlich sogar auf dem vierten Tabellenplatz. Danach geriet der Motor allerdings ins Stottern. Nach zuletzt fünf punktlosen Spielen findet sich die Viktoria im Abstiegskampf wieder. Die Kölner Mannschaft weist in der laufenden Saison keine sonderliche Heim- oder Auswärtsstärke vor. Im heimischen Sportpark Höhenberg holte die Dotchev-Elf ähnlich viele Punkte (10) wie in der Fremde (11). In einem Punkt ist die Viktoria aber Ligaspitze. Stürmer Albert Bunjaku steht mit 13 Toren auf Platz eins der Torjägerliste der 3. Liga. Der Mann mit Bundesligaerfahrung unterschrieb 2018 bei den Kölnern. Bekannt wurde er in seiner Zeit bei Rot Weiß Erfurt, als er in der ersten Runde des DFB-Pokals nach seiner Einwechslung zwei Tore gegen den FC Bayern erzielte.

Cheftrainer Patrick Glöckner kennt den Gegner sehr gut. Ab 2017 arbeitete er zunächst als Co-Trainer und ab 2018 als Cheftrainer bei der Viktoria, bevor er am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison entlassen wurde. „Es ist bekannt das Viktoria Köln eine sehr gute Offensive hat, wenn sie Platz haben und in Fahrt kommen. Wir wissen aber auch, dass sie auf Grund der letzten Spiele und einer durchwachsenen Vorbereitung auch ein kleines Kopfproblem haben könnten“, so Glöckner. Dennoch soll sich seine Mannschaft nicht zurücklehnen. „Nichtsdestotrotz werden wir uns auf den bestmöglichen Gegner einstellen. Viktoria wird mit viel Euphorie in die zweite Saisonhälfte starten. Darum gilt es, die Offensive zu bremsen und die Defensive zu bespielen.“

Zuversicht gibt das erfolgreiche Trainingslager im türkischen Belek, in dem die Bedingungen in allen Bereichen hochprofessionell waren: „Ich denke, wir haben die Vorbereitung sehr gut genutzt, um einige Dinge zu festigen und die Stimmung anzukurbeln“, sagte Glöckner. In den zahlreichen Einheiten wurden an beiden Spielrichtungen des Fußballs gearbeitet. „In der Defensive arbeiteten wir an Abstimmung und Automatismen, um weiter solide zu sein. Vorne wollen wir brutaler werden, um auch in schweren Spielen eiskalt zuschlagen zu können“, führte Glöckner aus.

Nur die Ausfälle von Georgi Sarmov (Muskelfaserriss) und Tobias Müller (Leistenbruch) trüben die Stimmung ein wenig. Vor seinem Pflichtspiel-Comeback steht Offensivakteur Philipp Sturm.

Karten für das erste Heimspiel des Jahres 2020 sind noch ausreichend vorhanden. Bitte beachtet, dass der Tageskartenverkauf erst eine Stunde vor dem Spiel, also 13:00 Uhr beginnt und Block 7 vorerst geschlossen bleibt.

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