Freitag, 31. Januar 2020 15:15 Uhr

Auf Punktejagd im Emsland

Am Samstag, den 01. Februar tritt der Chemnitzer FC zum ersten Auswärtsspiel des Jahres an. Dieses Mal muss die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Glöckner besonders weit reisen. 603 Kilometer entfernt wartet der Gegner vom SV Meppen. Nach dem Unentschieden gegen Viktoria Köln in der Vorwoche, soll nun in der Hänsch Arena der erste Sieg im neuen Jahr her. Anstoß im niedersächsischen Meppen ist um 14:00 Uhr.

Mit dem 2:2 gegen Viktoria Köln begann das Jahr 2020 eher ernüchternd. „Nach einer langen Vorbereitung erhofft man sich natürlich Verbesserung im Spiel. Dennoch habe ich ein paar gute Ansätze gesehen, auf die wir uns konzentrieren müssen“, resümiert Glöckner das vergangene Spiel. Demnach arbeitete er in dieser Woche mit seiner Mannschaft besonders am Offensivspiel: „Vor allem der Bereich Flankenkopfbälle stand dabei im Fokus, denn davon habe ich in den letzten Wochen wenig gesehen. Wir wollen zukünftig in der Lage sein, aus wenig viel zu machen“, berichtet Glöckner. Oberstes Ziel sei auch gewesen den Kopf wieder frei zu bekommen.

Die Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim SV Meppen

Für den SV Meppen verlief das erste Spiel nach der Pause ebenfalls nicht nach Plan. Im Heimspiel gegen Waldhof Mannheim endete für die Mannschaft von Trainer Christian Neidhart eine ansehnliche Serie. Zuvor blieb man seit der Niederlage am 05. Oktober in Rostock ungeschlagen. Das spiegelt sich auch in der Tabelle wider. Mit 31 Punkten steht der SV Meppen aktuell auf Rang acht der 3. Liga und auch die Topplatzierungen sind in Reichweite. Mittelstürmer Deniz Undav spielt dabei eine sehr bedeutende Rolle. Die „Offensivwaffe“ bereitete in der laufenden Saison bereits neun Treffer vor und versenkte den Ball bereits zwölfmal selbst im Netz. Damit ist er aktuell der beste Scorer der Liga. 

Cheftrainer Patrick Glöckner sieht in den Emsländern ebenfalls eine sehr spielstarke Mannschaft: „Die Spieler des SV Meppen agieren extrem gut auf engem Raum und haben wirklich gute Fußballer in ihren Reihen. Diese sind auf nahezu jeder Position schwer zu pressen und zu verteidigen, was die Mannschaft brandgefährlich macht.“ Seine Botschaft an die Mannschaft ist auf Grund dessen klar: „Wir müssen mit dem Kopf direkt präsent sein und dürfen den Spielern die Räume gar nicht erst anbieten.“

Vor allem in der Fremde kommt es dem Chemnitzer Cheftrainer nach auf ganz bestimmte Dinge an. „Auswärts muss man noch abgezockter sein als zuhause, weil man noch weniger Torchancen bekommt. Es geht darum bis zur letzten Minute die Konzentration hochzuhalten und die letzten Prozentpunkte zu investieren. Da muss man die Siege erzwingen,“ erklärt Glöckner.

Matti Langer fehlt aufgrund seiner fünften Gelben Karte und auch Tobias Müller wird nach seiner Leistenoperation erneut nicht im Kader stehen. Wieder mit von der Partie ist Kapitän Niklas Hoheneder, der nach seiner Gelbsperre zurückkehrt. Ebenfalls im Aufgebot der Chemnitzer wird Neuzugang Maximilian Oesterhelweg stehen. 

Alle mitreisenden Fans können ausschließlich an den Tageskassen der Hänsch Arena ihre Tickets erwerben. Die Faninformationen gibts hier.

(Luise Geck)

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