Donnerstag, 23. April 2020 16:40 Uhr

Deutsche Fußball Liga (DFL) unterstützt Drittligisten

Die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH hat am Donnerstag, den 23. April, finanzielle Unterstützung für die Vereine der 3. Liga während der Corona-Krise angekündigt. Die Klubs der Frauenfußball-Bundesliga sollen ebenfalls unterstützt werden. Auf der Video-Pressekonferenz stellte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert eine Zahlung in Gesamthöhe von 7,5 Millionen Euro in Aussicht.

Dabei sind die 2. Mannschaften von Bundesliga-Clubs sowie deren Frauen-Teams ausgenommen. Demnach sollen insgesamt 25 Teams der 3. Liga und Frauenfußball-Bundesliga von dem Solidarfond der DFL zu gleichen Teilen partizipieren. Der Chemnitzer FC würde demzufolge 300.000 Euro erhalten. Die Zahlungen sind ausdrücklich an keine weiteren Bedingungen geknüpft. 

„Die kurzfristig in Aussicht gestellte Unterstützung gibt den Drittligisten frische Luft zum Atmen und zeigt die Solidarität innerhalb der Fußball-Familie. Über die Zuwendung der DFL-Vereine freuen wir uns deshalb sehr. Respekt, Wertschätzung, Teamgeist und gegenseitige Hilfe machen den Sport aus. Ich möchte mich an dieser Stelle im Namen des Chemnitzer FC bei allen 36 Bundesligaklubs und dem DFL-Präsidium für dieses Signal bedanken“, erklärte Romy Polster, Vorstandsvorsitzende des Chemnitzer FC.

Was ist der Solidarfond?

Die vier Champions-League-Teilnehmer der aktuellen Saison 2019/2020 (FC Bayern München, Borussia Dortmund, RasenBallsport Leipzig und Bayer 04 Leverkusen) haben erklärt, auf ihren jeweiligen Anteil an den noch nicht verteilten nationalen Medienerlösen der DFL in der kommenden Saison zu verzichten. Dieser Betrag, der bei Anwendung des derzeitigen Verteilungsschlüssels rund 12,5 Millionen Euro ausmachen würde, wird seitens der vier Champions-League-Clubs noch einmal um 7,5 Millionen Euro aus eigenen Mitteln auf insgesamt 20 Millionen Euro aufgestockt.

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