Montag, 18. Mai 2020 12:06 Uhr

Zweite Testreihe ausgewertet: Ein CFC-Profi positiv getestet

Die am Samstag, den 16. Mai 2020 durchgeführte zweite Testreihe der Drittliga-Mannschaft sowie des Trainer- und Betreuerteams des Chemnitzer FC hat einen positiven Fall ergeben. Ein Spieler wurde positiv auf Covid-19 getestet. Das ergab die Auswertung der Labor-Untersuchung in Jena. Der Betroffene zeigt sich derzeit vollständig symptomfrei.

Nach der Bewertung durch das zuständige Gesundheitsamt muss der positiv getestete Spieler in eine 14-tägige häusliche Quarantäne. Der Chemnitzer FC wird aus Rücksicht auf die Privatsphäre des Betroffenen, auch auf Nachfrage, keine Namen bestätigen.

Zum weitergehenden Schutz nahm das Gesundheitsamt eine ausführliche Überprüfung der zuletzt vorhandenen Kontakte des infizierten Spielers vor. Im Ergebnis ordnete die Behörde vorsorglich für zwei weitere Spieler des Chemnitzer FC eine 14-tägige häusliche Quarantäne an.

„Wir sehen, wie schnell sich die Sachlage ändern kann. Noch in der ersten Testreihe am Donnerstag waren alle entnommenen Tests negativ. Die engmaschigen Proben erfüllen somit ihren angedachten Sinn. Wir sind dank der regelmäßigen Testungen sehr schnell in der Lage, die Betroffenen von der Mannschaft zu isolieren, die anderen Spieler, Trainer und Betreuer bestmöglich zu schützen und uns somit weiter konzentriert auf die mögliche Fortsetzung der laufenden Saison vorzubereiten“, erklärte Armin Causevic, Sportdirektor des Chemnitzer FC.

Freigabe für Mannschaftstraining ab Dienstag erteilt

Der CFC bereitet sich weiter konzentriert auf den möglichen Re-Start der 3. Liga vor. Nach Überprüfung und Einschätzung des Gesundheitsamtes kann der Chemnitzer FC wie geplant ab Dienstag, den 19. Mai ins Mannschaftstraining einsteigen. Die notwendige Freigabe erteilte das Gesundheitsamt dem CFC am Montag, den 18. Mai 2020. Voraussetzung dafür ist die weiterhin regelmäßige und lückenlose Testung der Mannschaft sowie des Trainer- und Betreuerteams auf COVID-19, wie es im medizinischen Konzept der „Taskforce Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ des Deutschen Fußball-Bundes vorgesehen ist.

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