Samstag, 13. Juni 2020 16:11 Uhr

Elfmeter-Pech auf dem Betzenberg

Zum 32. Spieltag der 3. Liga reiste der Chemnitzer FC in die Pfalz zum Duell mit dem 1. FC Kaiserslautern. Die Roten Teufel kamen mit zwei Siegen aus den ersten vier Partien gut aus der Corona-Pause. Der CFC hingegen verlor erstmals unter Patrick Glöckner drei Spiele in Folge. Hinzu kamen für den CFC die Ausfälle von Paul Milde und Rafael Garcia, die beide aufgrund der fünften Gelben Karte fehlten. 

Das Geschehen spielte sich zu Beginn der Partie zunächst im Mittelfeld ab. Torraumszenen waren eher Mangelware und beide Mannschaften tasteten sich erst einmal ab. Den ersten Abschluss der Partie hatten dann die Chemnitzer. Tobias Müller zog aus 16 Metern ab – sein Schuss würde aber geblockt (10.).

In der Folge die Pfälzer mit mehr Ballbesitz. Allerdings fehlte dem FCK die zündende Idee, um die gut formierte Chemnitzer Abwehr zu knacken. In der 21. Minute gab es dann die erste Großchance für den CFC. Nach einem langen Ball in Richtung Hosiner köpfte die FCK-Innenverteidigung zu kurz auf Keeper Grill – Hosiner spekulierte auf die Situation konnte den Ball aber nicht entscheidend am Torhüter vorbeispitzeln. 

Auf der Gegenseite fehlte den Roten Teufeln weiter die Genauigkeit. Pick setzte einen Abschluss aus 16 Metern über das Tor, und bei einem Pass im Strafraum fehlte Thiele die Präzision. In der 37. Minute dann der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Fritsch. Itter zog gut in den Strafraum der Pfälzer in Richtung Grundlinie und wurde dann von Zuck zu Fall gebracht. Hosiner trat zu seiner Paradedisziplin an, rutschte beim Abschluss aber weg und setzte den Ball so deutlich am Kasten vorbei. So ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Kabinen. 

Nach dem Seitenwechsel wirkten die Gastgeber deutlich aktiver. Nach einer Ecker kam Hercher am langen Pfosten völlig frei zu Kopfball – CFC-Keeper Jakubov konnte aber auf der Linie noch parieren (50.). In der 66. Minute gab es dann die kalte Dusche für den CFC. Nach schnellem FCK-Konter über Kühlwetter lief Röser in der Mitte durch und vollendete die flache Hereingabe zum 1:0 für die Gastgeber. 

Der FCK agierte danach weiterhin druckvoller und zielstrebiger in Richtung Tor. Zehn Minuten nach dem Führungstreffer legte der FCK sogar nach. Zuck steckte den Ball durch die Innenverteidigung des CFC. Manfred Starke blieb vor Jakubov eiskalt und schob ins linke Tor-Eck ein. Das 2:0 war für den CFC gleichzeitig der KO-Schlag. In der Offensive kam nicht mehr viel von der Glöckner-Elf. 

Langer verpasste noch einen Kopfball (90.), und einen scharfen Bozic-Abschluss nach starker Einzelaktion parierte Keeper Grill (90.+3). Am Ende des Tages erneut eine vermeidbare Niederlage für den CFC. Besonders ärgerlich aufgrund des verunglückten Elfmeters kurz vor der Halbzeit. 

Weiter geht es für die Chemnitzer bereits am Dienstagabend. Dann empfängt der CFC im Stadion – An der Gellertstraße den SC Preußen Münster. Anstoß der Partie ist dann um 19:00 Uhr. 

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