Freitag, 14. August 2020 17:43 Uhr

Schlussbericht: Kein Zeitdruck. Alle Vorbereitungen sind getroffen.

Nach dem erfolgreichen Verlauf der Rettungsaktion „Unser größtes Finale“ ist die Hoffnung auf ein schnelles Ende des Insolvenzverfahrens des Chemnitzer FC e.V. groß. Insolvenzverwalter Klaus Siemon hatte anschließend erklärt, keinen Insolvenzplan für die Beendigung des Verfahrens aufstellen zu wollen. Diese Aufgabe übernimmt nun der Chemnitzer FC e.V. als Schuldner selbst und erklärt:

Richtig ist, dass am Donnerstag, den 13. August 2020 der von Klaus Siemon angekündigte Schlussbericht beim Amtsgericht Chemnitz eingegangen ist. Darin beantragt er das Insolvenzverfahren mangels Masse zu beenden. 

In einem weiteren Antrag empfiehlt er dem Gericht zugleich, dem Chemnitzer FC e.V. die Möglichkeit einzuräumen, einen eigenen Insolvenzplan aufzustellen. Für diesen Fall schlägt er den Gläubigern vor, diesem Plan zuzustimmen.  

Die Möglichkeit eines eigenen Plans besteht und wurde bereits auf der Mitgliederversammlung im Dezember 2019 fachlich erläutert. 

Sollte das Amtsgericht entscheiden, dass der Verein als Schuldner einen eigenen Insolvenzplan aufstellen darf, wird er dies zeitnah tun. Alle Vorbereitungen dafür sind getroffen. 

Auch die wichtigste Voraussetzung dafür ist geschaffen. Mit der erfolgreichen Aktion „Unser größtes Finale“ können die erforderlichen Mittel nachgewiesen werden. Das durch die Fans, Mitglieder und Unterstützer eingezahlte Geld liegt für diesen Zweck sicher auf dem durch die Rechtsanwaltskanzlei Elsner & Appel verwaltete Treuhandkonto.

Die Vereinsführung ist zuversichtlich, dass das Amtsgericht dem Chemnitzer FC e.V. diese Chance einräumt und wird einen ordentlichen, sicheren und plausiblen Insolvenzplan innerhalb der noch vorzugebenden Frist bei Gericht einreichen. 

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