Dienstag, 06. Oktober 2020 14:56 Uhr

Wie der Vater, so der Sohn – Himmelblaue Vater-Sohn-Duos

Bei Mitgliedern, Fans und Spielern wird der Chemnitzer FC häufig als familiärer Verein bezeichnet. Dass der CFC generationenübergreifend Anlaufpunkt von talentierten Spielern ist, beweist aber nicht nur der aktuelle Neuzugang Andis Shala, dessen Vater Kujtim Shala von 1993 bis 1995 ebenfalls das himmelblaue Trikot trug. Wir blicken zurück auf die wohl bekanntesten Vater-Sohn-Duos im CFC-Dress.

Einer der bekanntesten Namen ist mit Sicherheit Torunarigha. Vater Ojokojo war von 1991 bis 1995 Publikumsliebling in Chemnitz. Später kickten seine Söhne Junior und Jordan im Nachwuchsleistungszentrum des CFC. Beide Jungs schafften es in den bezahlten Fußball. Jordan Torunarigha ist heute Bundesligaprofi bei Hertha BSC. 

Auch in diesem Fall vererbte der Papa nicht nur seinen Familiennamen, sondern auch das fußballerische Talent. Die Rede ist von Eberhard und Dirk Schuster. Vater Eberhard Schuster war wichtiger Bestandteil der FCK-Meistermannschaft 1967. Sein Sohn Dirk durchlief den Nachwuchs des FC Karl-Marx-Stadt und legte somit den Grundstein für seine spätere Karriere als Nationalspieler und Bundesligaakteur. 

Ebenfalls aus der Meistermannschaft von 1967: Rolf Steinmann. Auch er gab später seinen Sprössling in die Hände der FCK-Nachwuchsschmiede. Sohn Rico spielte zwischen 1985 und 1991 ebenfalls für den FCK und wurde 23-facher Nationalspieler der DDR.

Seine Torhüter-Gene weitergegeben hat auch Holger Hiemann. „Hieme“ spielte von 1986 bis 1995 für den FC Karl-Marx-Stadt und den Chemnitzer FC und kehrte von 2001 bis 2004 noch einmal ins Tor des CFC zurück. Sein Sohn Lucas durchlief die himmelblaue Nachwuchsabteilung und schaffte 2018 den Sprung in den Regionalliga-Kader. Seit 2019 schnürt er seine Schuhe für Ligakonkurrent FSV Optik Rathenow. 

Der Chemnitzer Nachwuchs war und ist auch weiterhin mit bekannten Namen gespickt. Egal ob Tomoski, Laudeley, Emmerich oder Köhler. Immer wieder finden die Söhne von bekannten Chemnitzer Fußballgrößen ihren Weg zum Club. Die professionelle und erfolgreiche Arbeit im NLZ ist ein Grundstein dafür. Wie der Vater, so der Sohn, denn Himmelblau verpflichtet.

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