Freitag, 06. November 2020 08:51 Uhr

CFC geht in Kurzarbeit

Der Chemnitzer FC reagiert auf den ausgesetzten Spielbetrieb der Regionalliga Nordost und geht im November in Kurzarbeit. Nachdem das Team der Geschäftsstelle bereits Mitte Oktober in Kurzarbeit ging, folgt nun die gesamte Profi-Mannschaft und das dazugehörige Trainer- und Betreuerteam, sowie die hauptamtlichen Mitarbeiter des Nachwuchsleistungszentrums.

„Es ist bedauerlich, dass wir aufgrund der aktuellen Situation erneut die Kurzarbeit antreten müssen. Zugleich ist dieser Schritt aber notwendig, um die in den vergangenen Monaten geschaffene wirtschaftliche Basis des Chemnitzer FC nicht weiter zu gefährden. Ich habe den allerhöchsten Respekt vor unseren Mitarbeitern, die in diesem Jahr nun schon zum zweiten Mal die Entscheidung für die Kurzarbeit mittragen und unkompliziert unterstützen“, erklärte Michael Reichardt, Geschäftsführer des Chemnitzer FC. 

Der Besuch der Geschäftsstelle des CFC ist aus diesem Grund bis auf Weiteres nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

„Wir sind froh, dass wir zugleich den Trainingsbetrieb unserer Profis und der Teams im Nachwuchsleistungszentrum aufrechterhalten können, wenngleich im reduzierten Umfang. Wir werden uns so mit allen unseren Mannschaften bestmöglich auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs vorbereiten können“, sagte Armin Causevic, Sportdirektor des Chemnitzer FC.

Durch den pausierenden Spielbetrieb der Regionalliga Nordost entgehen dem Chemnitzer FC in der aktuellen Phase jegliche Einnahmen durch Ticketverkäufe und weitere spieltagsbezogene Erlöse. 

Im November waren für den CFC zwei Heimpartien angesetzt. Bereits im Oktober musste schon das Heimspiel gegen den FSV 63 Luckenwalde (25. Oktober / 3:0) aufgrund des stark angestiegenen Inzidenzwertes der Stadt Chemnitz komplett ohne Zuschauer ausgetragen werden.

Die Unterstützung der Fans ist indes ungebrochen. Seit dem 27. Oktober können alle den Chemnitzer FC mit dem Kauf von personalisierten Soli-Tickets unterstützen. Nach zehn Verkaufstagen wurden bereits mehr als 175 Tickets abgesetzt und damit über 5.000 Euro gesammelt.

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