Lotta (li.) und ihre Schwester Tilda kamen beiden im CFC-Kreißsaal zur Welt. (Foto: privat)
Montag, 15. Februar 2021 17:49 Uhr

„Vielleicht ist durch den besonderen Geburtsort eine Verbindung zum CFC entstanden."

„Es gibt jetzt einen Ort, wo man als CFC-Fan geboren werden kann.“ Mit diesen Worten eröffnete Dr. med. Lutz Kaltofen, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, am 13. April 2017 den Kreißsaal in himmelblauer Optik im Klinikum Chemnitz. Der perfekte Ort für jeden Fan des Chemnitzer FC, um seinen Nachwuchs auf der Welt zu begrüßen. 

Nur rund 48 Stunden nach der offiziellen Eröffnung sollte der CFC-Kreißsaal dann tatsächlich schon eingeweiht werden. Denn bereits am 15. April 2017, um 14:03 Uhr erblickte Lotta Elise das Licht der Welt. „Als CFC-Fans haben wir natürlich über die Medien verfolgt und wussten, dass ein solcher Kreißsaal in der Entstehung ist. Speziell Matthias hat natürlich auch etwas damit geliebäugelt, dass die gemeinsame Tochter in diesen Räumlichkeiten die Welt erblickt. Am Tag der Geburt war dies dann jedoch kompletter Zufall. Da alle anderen Kreißsäle bereits besetzt waren, wurde Lotta tatsächlich das erste neugeborene Kind im CFC-Kreißsaal. Allerdings haben wir erst nach der Geburt erfahren, dass wir die Ersten waren“, blickt Dietlind Grabner, Mutter von Lotta, auf die Geburt ihrer Tochter zurück. 

Heute ist Lotta fast vier Jahre alt und ein fröhliches, aufgewecktes Mädchen. Außerdem ist sie seit knapp 1,5 Jahren auch Vorbild. Denn die Familie Grabner ist noch weiter gewachsen. 2019 kam Tilda, die zweite Tochter von Dietlind und Matthias zur Welt – und genau wie beim ersten Kind fand auch diese Geburt im CFC-Kreißsaal in Chemnitz statt. 

Von ihrem speziellen Geburtsort erfahren haben die beiden Töchter aus den familieneigenen Fotoalben. Denn dort haben Dietlind und Matthias Grabner die Bilder der beiden himmelblauen Geburten aufbewahrt. „Als es noch möglich war, durften unsere Töchter bereits mit ins Stadion, um die Mannschaft anzufeuern. Voller Selbstverständlichkeit wird auch mit Stolz das eigene himmelblaue CFC-Trikot übergestreift, wenn Papa die Übertragung im Fernsehen anschaut“, so Dietlind Grabner weiter. 

Ob die Verbindung zum Chemnitzer FC auch über die Kinder-Jahre hinaus Bestand haben wird? Vater Matthias ist bei diesem Thema guter Hoffnung: „Vielleicht ist durch den besonderen Geburtsort eine bleibende Verbindung zum CFC entstanden. Die beiden können in jedem Fall später ihre kleinen Trikots mit dem Geburtsjahr betrachten und ihren Kindern vorzeigen.“ 

Doch auch wenn die himmelblaue Verbundenheit nicht bis in die Ewigkeit halten sollte, hegen die beiden Eltern keinen Groll: „Uns ist vor allem wichtig, dass die beiden gesund sind. Das haben wir nicht zuletzt auch den beiden unkomplizierten Geburten und den netten Hebammen im Klinikum Chemnitz zu verdanken.“ 

Euer Kind soll auch im himmelblauen Kreißsaal zur Welt kommen? Alle Infos findet ihr auf der Webseite des Klinikum Chemnitz.

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