Samstag, 06. Februar 2021 15:09 Uhr

Junger Schwabe mit ordentlich Tempo

Er ist die neueste Verpflichtung des Chemnitzer FC. Erst zu Beginn des neuen Jahres wechselte Benjika Caciel an die Gellertstraße. Im Interview haben wir mit dem jungen Schwaben über die ungewohnte Corona-Zeit und seine Ziele für 2021 gesprochen.

Hinter dir liegt eine Zeit ohne regelmäßiges Mannschaftstraining. Wie war diese Phase für dich und wie hast du dich in diesen Monaten motiviert und fit gehalten? 
"Die drei Monate ohne Verein waren schwer für mich. Aber meine Familie und Freunde haben mich in dieser Zeit sehr gut unterstützt. Dadurch, dass kein Mannschaftstraining für mich möglich war, habe ich mich mit individuellen Einheiten fit gehalten, um jederzeit bereit zu sein." 

Die Mannschaft kennst du jetzt seit einigen Wochen – was macht deiner Meinung nach das Team aus und wo liegen die Stärken? 
"Die Mannschaft hat mich super aufgenommen. Ich habe sofort gemerkt wieviel Erfahrung im Team steckt, weil einige Spieler bereits höherklassig gespielt haben. Das ist definitiv eine große Stärke der Mannschaft."

Trotz dessen, dass ihr als Mannschaft trainieren dürft, habt ihr aktuell aufgrund der Kurzarbeit und der Pause in der Regionalliga Nordost viel ungewohnte Freizeit. Wie nutzt du die Zeit? 
"Wenn wir kein Training haben, dann bin ich häufig Zuhause bei meiner Familie. Dort gibt es dann auch die eine oder andere Trainingseinheit mit meinem Bruder." 

Dein Bruder kickt quasi auch? 
"Ja, er ist jetzt 15 Jahre alt und spielt, wie ich früher, in der Jugend des SSV Ulm. Da macht es natürlich Spaß zusammen ein paar Einheiten zu machen."

Du stammst aus Schwaben, hast für den SSV Ulm und für den VfB Stuttgart gekickt. Welche drei Dinge sind für dich typisch schwäbisch? 
"Das typisch Schwäbische ist für mich definitiv sparsam zu sein und möglichst wenig zu verschwenden. Aber ich glaube, dass Schwaben auch sehr fleißig sind." 

Würdest du dich denn als typisch schwäbisch bezeichnen? 
"Nein, tatsächlich nicht - und das, obwohl ich bisher mein gesamtes Leben im Schwabenland gewohnt habe." 

Wie ist es mitten im Lockdown in eine neue Stadt zu kommen? Fällt das Einleben schwer oder hast du da keine Probleme? 
"In so einer Zeit ist es natürlich etwas anders in eine neue Stadt zu kommen. Das Leben ist sehr eingeschränkt und fast alles Geschäfte und Restaurants sind geschlossen. Aber meine Teamkollegen haben es mir wirklich einfach gemacht." 

Zurück zum Fußball – Wo siehst du deine Stärken? Was zeichnet dich auf dem Platz aus? 
"Zu meinen Stärken zählt auf jeden Fall mein Tempo. Es hilft mir sehr im Dribbling und in Eins-gegen-Eins-Situationen." 

Und wo willst du dich noch verbessern? 
"Mein Kopfballspiel ist noch ausbaufähig. Aber auch allgemein möchte ich mich in diesem Jahr weiter verbessern um der Mannschaft bestmöglich zu helfen, damit wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen können." 

Vielen Dank, Benji! Bleib gesund und viel Erfolg für deine Zeit beim CFC. Wir freuen uns auf dein erstes Spiel.

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