Mittwoch, 13. Oktober 2021 22:14 Uhr

Chemnitz unterliegt nach Aufholjagd

Der Chemnitzer FC hat das Nachholspiel des 9. Spieltages gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig verloren. In einer packenden Regionalliga-Partie unterlag der CFC im heimischen Stadion – An der Gellertstraße gegen die Leipziger mit 2:3 (0:1). 

Der CFC startete druckvoll in das Spiel und drängte die Gäste aus der Messestadt tief in die eigene Hälfte. Andis Shala hatte nach elf Minuten die erste gute Gelegenheit, sein Hacken-Abschluss nach einer Walther Ecke flog allerdings Zentimeter am Pfosten vorbei. Eine Minute später war es erneut Shala, der im Strafraum zum Torschuss kam, diesen allerdings knapp am langen Eck vorbeisetzte.

Auf der Gegenseite kam die Loksche vor allem durch Fehlpässe im Chemnitzer Angriffsspiel besser in die Partie und zu eigenen Gelegenheiten. Nach einem Steckpass auf Ogbidi zog Zickert im eigenen Strafraum die Grätsche, erwischte dabei allerdings nur den schnellen Leipziger Angreifer (27.). Den fälligen Strafstoß verwandelte Pfeffer zur Führung (29.). Bis zur Pause fehlten den Gastgebern dann die Ideen eine passende Antwort zu liefern und so ging es mit einem Rückstand in die Halbzeit. 

Nach dem Seitenwechsel wurden die Berlinski-Schützlinge erneut eiskalt erwischt. Nach einem Rückpass im Strafraum stand Rangelov goldrichtig und vollendete ins lange Eck zur 2:0 Führung der Leipziger. In der 54. Minute hätten die Gäste dann sogar den Deckel auf die Partie drauf machen können, Jakubov parierte gegen den freistehenden Ziane allerdings glänzend (54.). 

Die Chemnitzer kamen dann mit einer Standardsituation zurück ins Spiel. Schimmel köpfte nach einer Ecke zum Anschlusstreffer ein (65.). Danach drehte der CFC endgültig auf und erspielte sich mehrere Chancen. Zehn Minuten nach dem ersten himmelblauen Tor erzwangen die Gastgeber dann auch das zweite. Nach einer Ecke faustete Keeper Sievers den Ball aus der Gefahrenzone. Aus dem Rückraum rauschte Okan Kurt heran, nahm Maß und versenkte den Ball per Volleyabnahme im Leipziger Gehäuse (76.). 

Die Freude hielt allerdings nur kurz. Zwei Minuten nach dem Ausgleich legte Paplica am Strafraumeck quer zu Voufack, der den Ball zur erneuten Führung in die Maschen beförderte (78.). In den Schlussminuten lief der CFC weiter unermüdlich an, schaffte es allerdings gegen leidenschaftlich verteidigende Leipziger nicht, den Lucky Punch zu erzwingen. Am Ende steht aus Chemnitzer Sicht eine 2:3-Heimniederlage.

Bereits am Samstag geht es für das Berlinski-Team weiter. Dann trifft der CFC auswärts auf den FSV Optik Rathenow. Anstoß im Stadion Vogelgesang ist um 13 Uhr. 

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