Horst Scherbaum war als Spieler u.a. in Plauen, Leipzig und Berlin aktiv. Mit Chemie Leipzig wurde er 1951 DDR-Meister. Das Entscheidungsspiel gegen Turbine Erfurt fand damals vor 60.000 Zuschauern im Chemnitzer Sportforum "Ernst-Thälmann" statt. Leipzig gewann mit 2:0. Er war außerdem Kapitän im ersten Spiel einer DDR-Nationalmannschaft. Das Spiel gegen Polen endete am 21.9.1952 mit einer 0:3 Niederlage. Scherbaum bestritt insgesamt 241 Spiele in der Oberliga und 5 Länderspiele.
Seine Trainerkarriere startete Horst Scherbaum im Nachwuchsbereich von Rotation Leipzig (später Lok). 1963 übernahm er die erste Mannschaft des SC Karl-Marx-Stadt. Drei Jahre später führte er den FCK dann zu seiner ersten und einzigen Meisterschaft in der DDR-Oberliga. Nach einem missglückten Start in die Saison 68/69 wurde Scherbaum Ende August durch seinen Assistenten Bringfried Müller abgelöst. Weitere Trainerstationen waren in Zwickau und bei Lok Leipzig.
| Anzahl: | 139 |
|---|---|
| Bilanz (S/U/N): | 56/35/48 |
| Bilanz-Quote (S/U/N): | 40%/25%/35% |
| Tore (Heim/Ausw): | 195 (130/65) |
| Jokertore: | - |
| Karten (G/GR/R): | -/-/3 |
| Spielerwechsel (pro Spiel): | 30 (0.22) |
| Anzahl: | 5 |
|---|---|
| Spielzeit: | 450 Min. |
| Tore: | - |
| Assists: | - |
| Einwechslungen: | - |
| Auswechslungen: | - |