3:0 gegen den BAK! Müller schießt CFC zum Heimsieg
Endlich wieder ein Heimsieg! Genau einen Monat nach dem letzten Heimerfolg gegen den FC Erzgebirge Aue haben die Himmelblauen wieder vor eigener Kulisse einen Sieg feiern können. Kapitän Tobias Müller schoss den CFC per Doppelpack zum 3:0 (1:0) gegen den Berliner AK.
Brügmann trifft das leere Tor nicht, Müller in den Winkel
Vor 2.338 Zuschauern im Stadion – An der Gellertstraße bestimmten die Himmelblauen von Beginn an das Spiel. Durch konsequentes Gegen-Pressing und geduldigen Spielaufbau nach Ballgewinn zogen sie den Berlinern früh den Zahn. Zehn-Tore-Mann Patrick Sussek kam überhaupt nicht ins Spiel. Stattdessen suchten die Chemnitzer offensiv nach Lösungen. Bereits in der 12. Minute hätten die Chemnitzer in Führung gehen müssen: Gjasula verschätzte sich bei einem Rückpass auf Zwick, Ulrich kam vor dem BAK-Torhüter an den Ball und legte vom linken Strafraumeck auf Walther quer, doch dem versprang der Ball. Auch Brügmann konnte den Ball im Nachsetzen nicht im Tor unterbringen. Ähnlich fassungslos blickten die CFC-Fans auf den Rasen als Brügmann einen Meter vor dem leeren Tor den Ball über die Latte köpfte (28.), Zwick hatte zuvor erneut einen langen Ball hinter die BAK-Abwehrkette verschätzt.
Kircicek sehenswert, Müller macht den Deckel drauf
Athletik-Trainer Volkan Uluc schickte zu Beginn der zweiten Hälfte drei neuer Spieler ins Spiel. Doch auch diese brachten kaum Offensivschwung in das BAK-Spiel. Pagliucas Freistoßflanke touchierte in der 64. Minute den Pfosten, kurz darauf hätten die Berliner ausgleichen müssen: Sussek dribbelte durch die CFC-Hintermannschaft und scheiterte schließlich am überragend parierenden Jakub Jakubov (64.). Das Auslassen der größten Torgelegenheit bestraften die Himmelblauen eiskalt. Erst schob Kircicek im zweiten Versuch ins lange Eck (66.), dann schweißte Müller nach Zuspiel von Pagliuca den Ball zur Entscheidung ins Tor (68.). Kurz vor Schluss hatten die Chemnitzer noch Glück, dass Sussek einen Distanzschuss nicht ins Tor, sondern nur an die Unterkannte der Latte schoss (78.). Insgesamt war der Auftritt der Berliner aber zu harmlos.
Viel Zeit zum Nachdenken gibt's nicht. Denn schon am Mittwoch, den 26. April ist der Chemnitzer FC im Wernesgrüner Sachsenpokal-Halbfinale beim FC Oberlausitz Neugersdorf gefordert. 17.30 Uhr rollt der Ball in der Sparkassen-Arena Oberlausitz. Alle Infos gibt's hier! Das nächste Heimspiel im Stadion – An der Gellertstraße startet am kommenden Sonntag, den 30. April um 13 Uhr gegen den SV Babelsberg 03.
Chemnitzer FC: Jakubov - Berger (85. Arnold), Zickert, Kurt, Campulka, Walther - Kircicek (85. Eppendorfer), Müller(C) (88. Pribanovic), Pagliuca (78. Stagge) - Brügmann, Ulrich (78. Keller)
Berliner AK 07: Zwick - Schulz, Chahed, Olczyk (46. Lang), Meyer (46. Krasniqi) - Yajima, Gjasula(C) (73. Kauter), Schneider (73. Satici), Sussek, Yamada - Dursun (46. Rogero)
Tore: 1:0 Müller (44.), 2:0 Kircicek (66.), 3:0 Müller (68.)
Zuschauer: 2.338 (davon 20 BAK-Fans)



