Abbruch der Junioren-Bundesligen beschlossen
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Abbruch der Junioren-Bundesligen beschlossen. Die Saison 2020/ wird ohne Wertung beendet. Das beschloss der DFB-Vorstand am Freitag (23. April 2021) und folgte damit den Anträgen des DFB-Jugendausschusses. Zuvor hatten sich die an den Wettbewerben teilnehmenden Vereine in Meinungsabfragen mehrheitlich für den Abbruch der Saison 2020/2021 ausgesprochen.
Marcus Jahn, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des Chemnitzer FC: „Wir begrüßen und unterstützen die Entscheidung des DFB-Vorstandes sehr. Alle Vereine haben unter diesen schwierigen, gegebenen Umständen nun Planungssicherheit. Ich halte den Beschluss für eine sehr verantwortungsbewusste Festlegung, dank der sich die Jungs in diesem aktuell doch sehr unregelmäßig stattfindenden Schulalltag nun verstärkt auf die schulische Leistung und ihren erfolgreichen Abschluss fokussieren können.“
Heike Ullrich, stellvertretende DFB-Generalsekretärin: "Im Sinne der Gesundheit aller Beteiligten ist diese Entscheidung zum Abbruch die richtige. Jetzt haben wir Klarheit und können frühzeitig mit den Planungen für die neue Saison beginnen. Ich möchte betonen, wie wichtig eine baldige Rückkehr der Jugendlichen auf die Fußballplätze ist. Dass Fußball ein effektiver Teil der Bekämpfung der langfristigen Pandemie-Folgen ist, steht außer Frage."
Durch den Vorstandsbeschluss steht fest, dass es keine Absteiger aus den höchsten Spielklassen der A- und B-Junioren geben wird. Die U19- und U17-Junioren des Chemnitzer FC treten damit auch in der kommenden Saison in der Bundesliga an



