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17.09.2018 - 12.30 Uhr | Top-News

Achter Sieg im achten Spiel - CFC bezwingt BAK im Spitzenspiel

Der Chemnitzer FC schreibt weiterhin an seiner Vereinsgeschichte und gewinnt auch die achte Partie in Folge, seit Beginn der Saison. Beim 3:1 (2:0) gegen den Berliner Athletik Klub 07 e.V. sahen die 4909 Zuschauer vorallem eine überzeugende erste Hälfte.

In dieser gingen beide Teams konzentiert von Beginn an zu Werke. Man merkte Beiden die Wichtigkeit des Spiels an, schließlich handelte es sich um das Spitzenspiel der Regionalliga Nord. Echte Torchancen gab es in der ersten viertel Stunde nicht. So dauerte es bis zur 19. Minute und der ersten gefährlichen Möglichkeit, als Hoheneder am Tor der Gäste vorbei köpfte. 5 Minuten später sollte der Ball dann im Tor liegen, aber Kargbo stand im Abseits. Jetzt nahm die Partie an Fahrt auf. Bozic frei vor dem Tor - Ecke - Müller lässt den Fuß nach der Ecke von Grote stehen - neben dem Pfosten. Kühn lenkt den Schuss von Garcia über die Latte, Chemnitz näherte sich dem Tor immer weiter an. Müller zieht im Anschluss vorm Strafraum ab, Kühn kann den Ball zwar noch abwehren aber direkt vor die Füße von Bozic, der einschiebt. Keine 4 Minuten später gibt es einen folgenschweren Abspielfehler der Berliner, Garica läuft allein auf das Tor der Gäste zu und muss nur den Ball am Torwart vorbei schiessen. Der BAK musste die zwei Nackenschläge erst einmal verdauen, sodass bis zum Pausentee nicht mehr viel passierte.

In der zweiten Halbzeit ging der Club wieder einmal viel zu defensiv in das Spiel, stellte sich hinten rein und wirkte sehr passiv. Die Berliner hingegen wechselten jetzt zweimal und sorgten so für eine Belebung ihrer Offensive. Folgerichtig erhöhte sich der Druck auf den Chemnitzer FC so, dass der Anschlusstreffer nur noch eine Frage der Zeit war. Dieser fiel dann auch in Minute 65. Eine Flanke von rechts konnte Kargbo mustergültig verwerten und nickte zum 2:1 ein. Danach wollten die Berliner den Ausgleich, ohne sich nennenswerte Torchancen zu erspielen. Möllering hatte noch einmal die Chance auf den Ausgleich, aber sein Schuss kratzte Jakubov aus dem Winkel. Jetzt hatte auch der Club eine größere Chance und einen Freistoß vor dem Strafraum. Grote flankt in die Mitte wo Matti Langer das Ding zur Entscheidung und zum 3:1 einköpft. Damit waren die Berliner geschlagen und der souveräne Schiedsrichter pfiff 10 Minuten später die Partie ab.

David Bergner: Ich bedanke mich für die Glückwünsche meines Kollegen. Der Druck war sehr groß aufgrund der Vorkommnisse in den letzten Wochen. Die Tore waren nicht unverdient und auch folgerichtig. Das 2:0 war zur Halbzeit ein gefährliches Ergebnis. Nach der Pause waren wir zu passiv. Die Konter haben wir nicht gut ausgespielt. Das 3:1 war dann die Entscheidung. Insgesamt war es eine tolle Atmosphäre. Der Schiri zeigte heute auch eine fantastische Leistung, nur eine Anmerkung habe ich zu Daniel Frahn: Der seit seiner Schwalbe gegen den BFC Dynamo, die er dann aber zugegeben hat, von den Schiedsrichtern viel zu kritisch gesehen wird. Daniel ist ein toller Sportsmann, das hat er nicht verdient.

Ersan Parlatan: Ich möchte meinem Kollegen Anerkennung und Respekt zollen für diese tolle Leistung seiner Mannschaft. Bei Beiden sah das nach Männerfußball aus, alle standen kompakt und robust. Wir können heute erhobenen Hauptes aus Chemnitz nach Hause fahren. Wir haben gut in das Spiel gefunden, haben es dem Gegner schwer gemacht. Schade, dass wir mit leeren Händen in die Halbzeitpause gegangen sind. Die Wechsel nach der Pause taten uns gut, am Ende waren wir dem 2:2 näher als Chemnitz dem 3:1.