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20.12.2019 - 10.12 Uhr | App-News

Alles Gute zum 75. Geburtstag, Christoph Franke!

Der ehemalige Spieler des FC Karl-Marx-Stadt und Trainer des Chemnitzer FC Christoph Franke feiert am Freitag, den 20. Dezember 2019 seinen 75. Geburtstag. Zu diesem Anlass wünscht der Chemnitzer FC alles Gute.

Christoph Franke wurde am 20. Dezember 1944 in Mülsen St. Jakob geboren. Dort begann der 1,77 Meter große Abwehrspieler seine Karriere beim BSG Aktivist „Martin Hoop“ Mülsen. 1961 wechselte er schließlich zur BSG Motor Zwickau. Nur ein Jahr später wurde er in die U18-Auswahl der DDR berufen und stand für diese viermal auf dem Platz. Den Sprung in den Profifußballbereich stellte schließlich der Wechsel zum SC Leipzig 1963 dar, wo er nach der Ausgliederung der Fußballabteilung vom 1. FC Lokomotive Leipzig übernommen wurde. In den Junioren-Nationalmannschaften spielte er weiterhin eine Rolle und lief für die U23-Auswahl zwischen 1965 und 1968 viermal auf. 1968 spielte er außerdem sein erstes und einziges Spiel in der B-Mannschaft der DDR. Im Spiel gegen Polen sorgte er dabei für den 1:0-Siegtreffer. Schließlich wechselte er 1968 zum FC Karl-Marx-Stadt und wurde sofort Stammspieler. In der ersten Saison beim FCK stieg Franke in die DDR-Liga ab, erspielte sich mit seiner Mannschaft aber den sofortigen Wiederaufstieg und blieb dem FCK weitere sechs Jahre treu. Seine aktive Karriere beendete er schließlich 1981 nach drei weiteren Jahren bei der BSG Motor Fritz Heckert Karl-Marx-Stadt. 

Der Diplomsportlehrer kehrte dem Fußball aber nicht den Rücken zu und arbeitete von 1983-1986 als Trainer des FC Karl-Marx-Stadt in der Juniorenoberliga. Unter seiner Anleitung feierten die Junioren 1986 schließlich die DDR-Meisterschaft. 1988 unterstützte er Hans Meyer schließlich als Assistenztrainer in der DDR Oberliga-Mannschaft. Einige Jahre später übernahm Christoph Franke beim Chemnitzer FC seinen ersten Cheftrainerposten. In dieser Zeit stieg der Club 1997 zunächst ab, feierte aber 1999 auch den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Unter seiner Hand entwickelte sich auch der spätere Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack vom Nachwuchsspieler zum Profi.

Nach seiner Zeit beim Chemnitzer FC heuerte Franke 2001 schließlich beim 1.FC Dynamo Dresden an. Mit dem Traditionsverein stieg er zwischen 2001 und 2004 zweimal auf und fand sich schließlich in der 2. Bundesliga wieder. In der ersten Saison als Zweitligist blieb er erfolgreich und erreichte 2005 nicht nur den Klassenerhalt, sondern nach sechs ungeschlagenen Spielen in der Rückrunde sogar Tabellenplatz acht. Die Folgesaison verlief dann aber weniger optimal und Dynamo Dresden entließ Christoph Franke schließlich nach zwölf sieglosen Spielen. 

2007 kehrte Christoph Franke noch einmal als Cheftrainer zum Chemnitzer FC zurück und verzeichnete 2008 mit seiner Mannschaft um Benjamin Förster und Chris Löwe den Aufstieg in die Regionalliga. Nach einer sehr erfolgreichen Saison löste ihn Gerd Schädlich schließlich als Trainer ab.

Insgesamt stand Christoph Franke 171 Spiele an der Seitenline des CFC.

Der Chemnitzer FC wünscht Christoph Franke beste Gesundheit, weiterhin ein himmelblaues Herz und alles erdenklich Gute zum 75. Geburtstag!