Auswärtsdreier in der Lausitz
Der Chemnitzer FC hat mit einem Auswärtssieg zurück in die Erfolgsspur gefunden. Am Sonntag setzte sich das Team von Cheftrainer Christian Tiffert mit 1:0 (1:0) gegen den FC Energie Cottbus durch.
Der CFC starte in einem 3-5-2-System in die Partie und lauerte im Stadion der Freundschaft vor allem auf Kontermöglichkeiten. In der 7. Spielminute wurde Max Roscher das erste Mal in die Tiefe geschickt. Der Youngster nahm den Ball per Volleyabnahme, Cottbus-Keeper Stahl konnte den Ball im Nachfassen aber entschärfen.
Fünf Minuten später war es erneut Roscher, der zum Abschluss kam. Nach einem Pass von Kurt flankte Brügmann in die Mitte, wo Roscher zum Kopfball hochstieg, allerdings zu wenig Druck hinter den Ball bekam (12.).
Auf der Gegenseite versuchten die Gastgeber zu einem geregelten Spielaufbau zu kommen, wurden dabei jedoch immer wieder von zweikampfstarken Chemnitzern bedrängt. In letzter Linie verteidigte die Chemnitzer Defensive die Angriffe resolut weg.
Nach einer erneuten Balleroberung im Mittelfeld schickte Pelivan den mitgelaufene Aigner über die rechte Außenbahn, der flankte in die Mitte, wo am langen Pfosten Brügmann mit dem langen Bein zur Stelle war und den Ball über die Linie zum 1:0 drückte (33.). In der Folge sahen die 4.124 Zuschauer, davon rund 300 aus Chemnitz, eine offene Regionalliga-Partie ohne weitere Großchancen bis zur Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Lausitzer die Schlagzahl und drängten die Chemnitzer tief in die eigene Hälfte. Bereits drei Minuten nach dem Wiederanpfiff zeigte der Schiedsrichter dann auf den Elfmeterpunkt. Bei einem Volleyabschluss der Cottbusser fuhr Campulka die Hand zu weit aus, sodass er den Ball entscheidend blockierte.
Hildebrandt trat zum Elfmeter an, zielte nach links, aber Dogan im Chemnitzer Tor ahnte die Ecke und parierte den Schuss gedankenschnell (49.). Im Anschluss rannten die Gastgeber weiter an, blieben aber oftmals am Chemnitzer Abwehrriegel hängen. Die wenigen Abschluss vereitelte zudem Isa Dogan sicher.
In der Schlussminute hatten die Lausitzer dann doch noch den Jubelschrei auf den Lippen. Ein Abschluss von Borgmann von der Strafraumkante klatschte an den Innenpfosten, aber nicht im Tor (90.). Am Ende retteten die Chemnitzer die Führung über die Zeit und feierten drei Auswärtspunkte.
In der Regionalliga-Nordost steht für den CFC jetzt eine kurze Pause an. Am nächsten Wochenende steht das Viertelfinale im Wernesgrüner Sachsenpokal auf dem Programm. Gegner am Sonntag, den 27. März ist dann der Bischofswerdaer FV.



