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13.10.2021 - 11.50 Uhr | App-News

Auswertung MIKOMI-Befragung Teil II: Wahrnehmung des Chemnitzer FC und der Stadt Chemnitz

Im Frühjahr 2021 startete der Chemnitzer FC in Kooperation mit der Hochschule Mittweida und MIKOMI die größte Befragung aller Mitglieder, Fans, Sponsoren, Fußballbegeisterten aber auch ehemaligen Anhängern des Clubs. 

Im zweiten Teil der Auswertung präsentieren wir die Ergebnisse zum Thema „Wahrnehmung des Chemnitzer FC und der Stadt Chemnitz“.

In den vergangenen Jahren herrschte beim Chemnitzer FC ein starker Wandel. Insolvenz, neugewählte Gremien, zahlreiche neue Spieler nach Auf- und Abstiegen und letztlich eine konsequente Neuausrichtung. So überrascht es wenig, dass lediglich 4 % der über 2.800 Teilnehmenden den CFC mit dem Begriff „Beständigkeit“ assoziieren. Die drei herausragenden, mit dem CFC verbundenen Schlagwörter sind Tradition (73%), Heimat (68%) und Nachwuchsförderung (56%). Aber auch Unbeständigkeit wird von 35% genannt. Themen wie Rassismus und Fremdenfeindlichkeit werden von lediglich 14% mit dem CFC in Verbindung gebracht und somit erst an zehnter bzw. elfter Stelle genannt.

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Wenn man die Teilnehmenden nach den wichtigsten Werten, für die der CFC künftig stehen soll, fragt, werden am häufigsten erneut Tradition und Beständigkeit (66%) genannt. Auch Nachwuchsförderung und Nachhaltigkeit (63%) sind bedeutungsvolle Themen für die Umfrageteilnehmenden. Sportlicher Ehrgeiz (56%), Zusammenhalt (36%) sowie Offenheit und Toleranz (32%) wurden ebenfalls häufig genannt. Die aktuelle Vereinsführung hat sich diese Werte bereits auf die Fahne geschrieben. Denn es geht nicht nur darum, die Mitglieder, Fans und Interessierten zu Befragen sondern auch Taten und Aktionen daraus abzuleiten und zu initiieren.

Begriffe, wie „Tradition“ und „Heimat“ sind auch im Bezug auf die Stadt Chemnitz oft genannte Schlagworte. So bringen 62% aller Teilnehmenden die Stadt Chemnitz mit „vielen traditionsreichen Unternehmen“ in Verbindung. 47% sagen, „Chemnitzer sind stolz auf ihre Heimatstadt“. Jedoch wird der Stadtführung von 41% eine fehlende Strategie vorgeworfen. 35% bemerken zunehmend fehlende Fach- und Nachwuchskräfte. 33% benennen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus als Problem der Stadt Chemnitz. 

Und die Aussagen sind untermauert. Insgesamt 61,2 % der Umfrageteilnehmenden gaben an, in Chemnitz zu wohnen. Weitere 22,4 % besuchten die Stadt in den vergangenen fünf Jahren mehr als 20-mal.

Im dritten Teil der Auswertung beleuchten wir den Themenschwerpunkt „Stadionerlebnis“.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag geschlossenen Haushaltes.