Bewegende Premiere in Jena – MDR-Doku über Hans Meyer läuft am Sonntag erstmals im TV
Am Donnerstagabend feierte die MDR-Dokumentation „Mensch Meyer Hans – der Fußball-Philosoph“ ihre umjubelte Premiere im CineStar Jena. Rund um die Uraufführung herrschte eine besondere Atmosphäre: Spannung, persönliche Gespräche, viele bekannte Gesichter aus dem Fußball-Osten – und mittendrin der Hauptprotagonist selbst. Hans Meyer präsentierte sich gewohnt schlagfertig, humorvoll und nahbar, nach dem rund 90-minütigen Film. Dich beginnen wir von vorn.
Nach dem Einlass um 18.00 Uhr und einer kurzen Begrüßung war es soweit: Der Film lief das erstmal Mal über die Leinwand. Jede Station in Meyers bewegten Fußball-Leben wurde separat beleuchtet. Natürlich spielte dabei auch die erfolgreiche Zeit beim CFC/FCK eine präsente Rolle. Und bei jeder Station wusste Meyer mit seinen sympathisch-sarkastischen Aussagen Sympathien zu gewinnen.
Nach dem Abspann folgte ein moderiertes Filmgespräch mit Hans Meyer sowie den beiden Autoren Marion Tetzner und Eik Galley. Dabei ging es um Hintergründe der Dreharbeiten, prägende Wegmarken seiner Karriere und persönliche Erinnerungen. Der Austausch war offen, ehrlich und immer wieder von herzlichem Lachen begleitet – ein würdiger Abschluss eines besonderen Kinoabends.
„Hans Meyer hat Spuren hinterlassen“
Für den Chemnitzer FC war unter anderem Torsten Bittermann vor Ort, der selbst unter Hans Meyer in Chemnitz gespielt hat. Die Premiere berührte ihn sichtlich: „Der Abend war hervorragend organisiert und sehr stimmig. Der Film beleuchtet alle Stationen von Hans Meyer und zeigt eindrucksvoll, welches Lebenswerk er geschaffen hat. Für mich war es besonders emotional, diese Zeit noch einmal Revue passieren zu lassen. Hans hat nicht nur sportlich Erfolge gefeiert, sondern überall Spuren hinterlassen – als Trainer, als Typ und als Mensch.“
Begleitet wurde Bittermann von weiteren Weggefährten aus Chemnitzer Zeiten, darunter Peter Müller, Sven-Uwe Kühn und Mannschaftsarzt Jörg-Uwe Fischer – ein Wiedersehen, das den Abend zusätzlich prägte.
Warum Hans Meyer für Fans etwas Besonderes ist
Im Vorfeld der Premiere hatten zahlreiche CFC-Fans bei der Ticketverlosung ihre ganz persönlichen Gründe geschildert, warum sie den Film unbedingt sehen wollten. Die Rückmeldungen zeigten eindrucksvoll, wie tief Hans Meyer im Herzen vieler Anhänger verankert ist.
Ein Fan beschrieb Meyer als einen der prägendsten Trainer, die Chemnitz und der deutsche Fußball erlebt haben – einen Menschen, der mit seiner Art fesselt und Eindruck hinterlässt. Ein anderer erinnerte sich daran, wie er über seine Familie früh an den CFC herangeführt wurde und Hans Meyer untrennbar mit diesen ersten Fußballmomenten verbunden ist. Immer wieder fiel dabei ein Wort: Dankbarkeit – für Erlebnisse, Emotionen und eine Zeit, die bis heute nachwirkt.
Gänsehaut im Kinosaal
Auch nach der Premiere erreichten den Chemnitzer FC zahlreiche Rückmeldungen von anwesenden Fans. Ein Besucher fasste den Abend so zusammen: „Der Kinoabend war wirklich sehr schön. Die Szenen aus Hans Meyers Zeit in Chemnitz haben mir mehrfach Gänsehaut beschert. Man hat viel gelernt, was man vorher noch nicht wusste. Besonders beeindruckend war seine Präsenz vor Ort – mit über 80 Jahren strahlt Hans Meyer eine enorme Energie aus. Es war mir eine große Ehre, dabei sein zu dürfen.“
Ein Feedback, das stellvertretend für viele Reaktionen steht und zeigt, welche Wirkung dieser Film entfaltet.
Jetzt einschalten: TV-Erstausstrahlung im MDR
Wer die Premiere verpasst hat, bekommt schon bald die nächste Gelegenheit: Die MDR-Dokumentation „Mensch Meyer! Hans – der Fußball-Philosoph“ läuft am Sonntag, 11. Januar, um 22.25 Uhr erstmals im MDR-Fernsehen und ist anschließend auch in der ARD-Mediathekabrufbar.
Ein Film über einen außergewöhnlichen Trainer, eine prägende Persönlichkeit – und ein Stück Fußballgeschichte, das auch für den Chemnitzer FC untrennbar dazugehört. Einschalten lohnt sich sicher!



