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17.12.2007 - 21.51 Uhr | 1. Mannschaft

Bilanz: Platz 2 und Pokalhalbfinale

Da das für den vergangenen Samstag neuangesetzte Auswärtsspiel beim VfB Auerbach wieder aufgrund der widrigen Platzverhältnisse abgesagt werden musste, verabschiedet sich die CFC-Männermannschaft in ihre verdiente Winterpause.

In der NOFV-Oberliga Süd belegen sie zur Halbserie mit 28 Punkten und bei noch einer besagten Nachholpartie einen soliden zweiten Platz. (Die ersten drei Ränge berechtigen zum Aufstieg in die neue Regionalliga. Tabellenplatz vier würde zwei Qualifikationsspiele mit dem Vierten der Nord-Staffel bedeuten.) Mit einem Torverhältnis von 29:12 nach 14 Partien stellt der CFC den besten Sturm und gehört zu den drei besten Abwehrreihen der Liga. Steffen Kellig führt dabei mit 10 Treffern die interne Torschützenliste vor Steven Sonnenberg (7) an, Marcel Schlosser dürfte mit seinen 11 Torvorlagen wohl auch ligaweit führend sein. Zudem ist die Mannschaft ins Halbfinale des Sachsenpokals eingezogen und trifft dort am Mittwochabend, dem 19. März 2008 um 19.00 Uhr in der Festung Stadion an der Gellertstraße auf den Regionalligisten Dynamo Dresden.

Allerdings ist nicht alles golden, was glänzt. Anhand der letzten Spiele ist ein kleiner Abwärtstrend zu verzeichnen. Vor allem auswärts fehlte es zuletzt an spielerischen Ideen, an der letzten Konsequenz und Konzentration. Und auch die Abwehrarbeit funktionierte nicht mehr perfekt. In den letzten sieben Oberligaspielen musste man sechsmal mindestens ein Gegentor hinnehmen! Unterdessen sind die Ligakontrahenten um den Aufstieg näher an den CFC gerückt. Mit jeweils einem Punkt Rückstand folgen der überraschend starke Neuling Markranstädt sowie die erwartet hartnäckige Konkurrenz aus Halle und Plauen. Auch mit Sachsen Leipzig und der U23 von Carl Zeiss Jena dürfte noch zu rechnen sein. Es wird also eng.

Die Winterpause kommt demnach ganz gelegen, um ein besinnliches Weihnachtsfest zu begehen und neue Kraft für die Rückrunde zu sammeln. Die Qualifikation für die viertklassige Regionalliga ist Pflicht, wie es letzten Montag auch in der Mitgliederversammlung ausdrücklich betont wurde. Und auch der Gewinn des Sachsenpokals sollte für das Team keine unlösbare Aufgabe darstellen. Zwar empfängt man die eine Etage höher spielenden Landeshauptstädter, doch in der Oberliga fuhr der CFC daheim 18 von 21 möglichen Punkten offensiv überzeugend, teilweise gar furios, ein. Warum nicht auch gegen Dresden? Vor allem, weil nächste Saison auch gegen solche Gegner gewonnen werden muss! Dynamo Dresden wird also auch der Gradmesser dafür sein, inwieweit sich die junge CFC-Mannschaft innerhalb eines Jahres unter Chef-Trainer Tino Vogel weiterentwickelt hat.