CFC in der Nachspielzeit um den Sieg gebracht
Trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung durch Tore von Anton Fink (3.) und Silvio Bankert (14.) kommt der CFC gegen Preußen Münster nur zu einem 2:2, nachdem die Gäste des SC Preußen Münster in der fünften Minute der Nachspielzeit noch den Ausgleich erzielten.
Schon der Wetterbericht verhieß für den heutigen Tag nichts Gutes und tatsächlich sorgte ein starkes Schneetreiben für nicht gerade beste Bedingungen auf dem Geläuf. Immer wieder mussten die fleißigen Ordner am Spielfeldrand die Linienmarkierungen vom Schnee befreien um damit einen reibungslosen Spielablauf zu gewährleisten.
Der CFC schien dennoch zunächst besser mit den glitschigen Platzverhältnissen klarzukommen und so sorgte Anton Fink bereits nach drei Minuten für den ersten Aufreger. Von Preußen-Schlussmann Daniel Masuch im Strafraum zu Fall gebracht, holte Anton Fink einen Foulelfmeter für den Club heraus, den er im Anschluss selbst sicher ins linke untere Eck verwandelte. In der Folgezeit sah man weiterhin ein überlegenes Spiel der Himmelblauen und nach 14 Minuten auch das 2:0 durch Silvio Bankert. Einen Schuss von Anton Fink konnte Daniel Masuch noch zur Ecke klären, doch beim sich anschließenden punktgenauen Eckstoß von Josip Landeka auf Silvio Bankert, konnte dieser den Torerfolg für unsere Himmelblauen auch nicht mehr verhindern. Aus fünf Metern kam Silvio Bankert an den Ball und vollendete zentral ins Tor. Das weitere Schneegestöber ließ gezielte Aktionen beider Mannschaften zunehmend immer weniger zu und so blieben weitere Großchancen bis zur Halbzeitpause eher Mangelware.
Schiedsrichter Daniel Siebert ließ beiden Mannschaften zusätzliche fünf Minuten um ihren Pausentee zu genießen, da zuerst die Strafräume beräumt werden mussten ehe wieder angepfiffen werden konnte.
Den Gästen schien diese zusätzliche Pause besser bekommen zu sein, da sie weitaus aktiver aus der Kabine kamen und den CFC zusehends in die eigene Hälfte drückten. Eine zielgenaue Flanke von Patrick Kirsch auf Marco Königs sorgte dann für den Anschlusstreffer aus Gästesicht. Gegen den Kopfball neben den linken Pfosten war Philipp Pentke dabei vollkommen machtlos. Die Abwehr der Himmelblauen hielt dem weiteren Druck der Gäste jedoch vorerst stand und so schien es, als würden diesmal die drei Punkte im Stadion an der Gellertstraße verbleiben. Doch nach unerklärlichen fünf Minuten Nachspielzeit zappelte der Ball dann doch noch zum Entsetzen der rund 3.000 Anhänger in Himmelblau im Netz. Eine Flanke von der linken Außenbahn konnte Amaury Bischoff aus Nahdistanz noch zum 2:2 Ausgleich in die Maschen befördern.
So ereilte den CFC binnen einer Woche das zweite Last-Minute-Gegentor und bringt den Club abermals um den verdienten Lohn.
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