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27.03.2022 - 18.39 Uhr | 1. Mannschaft

CFC löst Halbfinalticket in Bischofswerda

Der Chemnitzer FC steht im Halbfinale des Wernesgrüner Sachsenpokals. Am Sonntag setzte sich das Team von Cheftrainer Christian Tiffert im Viertelfinale gegen den Bischofswerdaer FV 08 mit 3:1 (1:1) durch. 

Die erste Hälfte begann wie erwartet mit viel Ballbesitz für CFC. Die Gastgeber standen tief in der eigenen Hälfte ließen jedoch nur wenige Chancen zu. Nach einer schnellen Umschaltaktion kam der BFV dann zur überraschenden Führung. Nach einem Ball in die Tiefe, wurde die Kugel auf Bruno Schiemann abgelegt, der vor Dogan cool blieb und eiskalt zum 1:0 vollstreckte (25.). 

Der Treffer zeigte auf Chemnitzer Seite Wirkung. Der CFC agierte in der Folge deutlich zielstrebiger mit schnellen Ballstafetten. Nach einer halben Stunde belohnte Kevin Freiberger die Chemnitzer per Kopf nach einer Flanke von Walther zum 1:1 (31.). Mit dem Unentschieden ging es dann auch in die Halbzeitpause. 

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste noch einmal spürbar den Druck und pressten die Bischafswerdaer tief in die Defensive. Nach einem langen Ball von Kurt legte Freiberger in der 60. Minute geschickt auf Brügmann ab, der den Ball zur Führung ins Netz beförderte. 

In der Folge spielte der CFC weiter munter nach vorne und erhöhte in der 66. Minute auf 3:1. Nach einer abgewehrten Ecke fasste sich Pelivan aus dem Rückraum ein Herz und zog ab. Sein Abschluss landete trocken im kurzen Eck zur Vorentscheidung. Für Pelivan war es das Premierentor im himmelblauen Trikot. 

Im Anschluss wechselten die Chemnitzer gleich mehrfach aus, agierten aber weiterhin konzentriert und ohne Unsicherheiten in der eigenen Defensive. Kircicek hätte zehn Minuten vor dem Schlusspfiff sogar noch auf 4:1 stellen können, seinen Abschluss parierte der BVF-Keeper jedoch stark (81.). 

Am Ende blieb es beim leistungsgerechten 3:1-Sieg für den CFC. Im Halbfinale treffen die Chemnitzer auf Sachsenligist SG Motor Wilsdruff. Bei einem möglichen Finaleinzug hätte der Chemnitzer FC sogar Heimrecht. Das ergab die Auslosung des Sächsischen Fußball-Verbandes in der Halbzeitpause.