CFC mit viel Leidenschaft und guter Generalprobe
Als am Sonntagabend nur noch eine Viertelstunde gegen den Bundesligaaufsteiger TSG 1899 Hoffenheim zu spielen war und der himmelblaue Regionalligist immer noch ein 0:0 halten konnte, stellte dies schon einen großen Erfolg für den sächsischen Pokalsieger aus der Vorsaison dar. Dass daraus letzten Endes keine Sensation wurde, lag unter anderem an Gästestürmer Vedad Ibisevic, der in der 77. Minute einen Fehler in der ansonsten kompakt stehenden Chemnitzer Hintermannschaft eiskalt ausnutzte.
Zuvor vergaben die Hoffenheimer schon drei, vier Hundertprozentige. Aber auch Steffen Kellig auf Seiten der Himmelblauen hatte in der 44. Minute die Führung auf dem Fuß, als ihm ein Eckball direkt vor selbigen fiel. Die Hoffenheimer agierten selbstverständlich für einen Bundesligisten ballsicher und mit schnellen Ballkontakten, ohne aber Zählbares zu verbuchen. Vor allem Sebastian Klömich glänzte mit Paraden, ebenso der junge Marcel Wilke mit gutem Stellungsspiel und Ruhe.
In den letzten zehn Minuten probierte der CFC noch einmal alles, erspielte sich einige aussichtsreiche Freistöße, doch die Hoffenheimer überstanden auch jene Phase und zogen letztlich verdient in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Somit dürften beide Teams mit ihrer Generalprobe für den Saisonstart (Hoffenheim bei Cottbus, Chemnitz daheim gegen Cottbus II) zufrieden sein und guten Mutes nach vorn blicken können. [t3sports:matchreport:5299 Zum Spielbericht]



