CFC muss sich trotz Führung 2:4 geschlagen geben
Besser hätte man sich den Start ins Sachsenpokalfinale im Vorfeld nicht vorstellen können, als es letztendlich durch das frühe Führungstor von Anton Makarenko eintrat. Und doch stand der CFC nach 90 Minuten in der Leipziger WM-Arena sprichwörtlich im Regen.
Bereits in der siebten Minute wurde Makarenko von Flügelflitzer Sascha Pfeffer im Rückraum angespielt und musste auf Höhe des Elfmeterpunktes nur noch einschieben. Der Jubel unter den zahlreich mitgereisten Fans kannte keine Grenzen, wenngleich viele das frühe Tor aufgrund der Verkehrssituation um das Stadion verpassten. Mit dem 1:0 im Rücken beherrschte der CFC das Spielgeschehen zunächst und konnte Leipziger Vorstöße fast immer vor dem Tor stoppen.
Ab der 20. Minute wurden die Angriffsbemühungen von RB zunehmend stärker und der Club fand sich schnell in der Defensive wieder. Ein steiler Pass auf Rockenbach da Silva, dem Silvio Bankert nicht folgen konnte, sorgte dann für den Ausgleich. Die Himmelblauen ließen sich von diesem Rückschlag jedoch nur kurz beeindrucken und erzielten quasi mit dem Pausenpfiff die erneute Führung. Ausgangspunkt bildete hierbei ein weiter Abschlag von Philipp Pentke der über die Verteidigung hinweg Anton Fink fand. Unser Topstürmer ließ sich nicht zweimal bitten und ließ Fabio Coltorti im Leipziger Tor aus 15 Metern keine Chance.
Trotz der erneuten Führung konnte der CFC im zweiten Durchgang letztendlich nicht die Pokalverteidigung perfekt machen, da Leipzig durch Fabian Franke, Timo Röttger und Matthias Morys das Spiel noch zu seinen Gunsten drehen konnte. Dabei hatte zunächst der CFC die große Chance für die Vorentscheidung zu sorgen. Nachdem Anton Makarenko Fabio Coltorti schön ausspielte vereitelte jedoch ein zurückgeeilter Leipziger Verteidiger das 3:1.
Dass es sich meistens rächt, wenn man selber das Tor nicht macht, zeigte sich keine vier Minuten später. Der Club konnte den Ball selbst nicht klären und Fabian Franke musste aus 10 Metern nur noch einschieben. Ein Doppelschlag in der 81. und 87. Minute ließ dann endgültig das Pendel zu Gunsten von RB Leipzig ausschlagen. Beim 3:2 von Timo Röttger war Stefan Kutschke zu schnell für Jeron Hazaimeh und nur eine tolle Parade von Philipp Pentke verhinderte noch den Führungstreffer, den Timo Röttger nach einer erneuten Parade von Pentke aus gut 16 Metern erzielte. Sechs Minuten nach der ersten Leipziger Führung in der Partie setzte der eingewechselte Matthias Morys mit seinem Tor den Schlusspunkt.
Trost nach der zweiten Finalniederlage gegen RB Leipzig spendeten der Mannschaft die über 3.000 mitgereisten Anhänger der Himmelblauen, die ihre Mannschaft über die gesamte Spielzeit lautstark unterstützten.
<link cfc teams spielplan _blank>Spielticker RasenBallsport Leipzig - CFC 4:2 (1:2)



