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08.08.2020 - 19.29 Uhr | 1. Mannschaft

CFC stürmt souverän ins Finale

Der Chemnitzer FC steht im Finale des Wernesgrüner Sachsenpokals. Das Team von Cheftrainer Daniel Berlinski setzte sich am Samstag, dem 08. August 2020 im Halbfinale gegen den FC International Leipzig mit 3:0 durch. 

Bei tropischen Temperaturen von bis zu 36 Grad begann der CFC engagiert und übernahm direkt die Spielkontrolle. Mit Ballbesitzfußball und vielen Seitenverlagerungen ließen die Chemnitzer Ball und Gegner immer wieder laufen. Lediglich der finale Pass vor dem Tor wollte zunächst noch nicht gelingen, auch weil Inter tief in der eigenen Hälfte stand. In der 20. Minute konnte der CFC dann erstmals jubeln. Danny Breitfelder behauptete sich im Strafraum und schloss dann mit links ins kurze Eck zum 1:0 ab. 

In der Folge liefen die Chemnitzer weiter spielfreudig an und attackierten die Leipziger bereits früh in der eigenen Hälfte. In der 40. Minute belohnten sich die Berlinski-Schützlinge dann ein zweites Mal. Lukas Knechtel brachte von der rechten Seite ein Flanke stark in Richtung Fünfmeterraum, wo der Torhüter von Inter Leipzig den Ball nur  mit der Hand verlängern konnte. Ogbidis Abschluss konnten die Gastgeber zunächst auf der Linie klären, beim zweiten Versuch von Bickel waren die Leipziger aber Chancenlos. Der Chemnitzer Mittelfeldspieler schob aus gut zehn Metern überlegt ins untere rechte Eck ein. Das 2:0 für den CFC war gleichzeitig auch der Pausenstand. 

Nach dem Seitenwechsel gingen die Chemnitzer die Aufgabe deutlich ruhiger an. Nur selten kam der CFC ernsthaft gefährlich in die Hälfte des FC Inter. Aber auch die Leipziger fanden kaum Mittel, um der Chemnitzer Defensive gefährlich zu werden. 

In der 76. Minute gab dann einen besonderen Moment für Ioannis Karsanidis. Der Mittelfeldspieler feierte nach über einem Jahr Verletzungspause sein Comeback. Mit den frischen Kräften Karsanidis, Aigner und Freiberger kurbelte der CFC dann die Offensive nochmals an. Breitfelder scheiterte allerdings, genau wie Freiberger, am Torhüter der Gastgeber. 

Kurz vor dem Schlusspfiff konnte sich Aigner noch einmal auf der linken Seite durchsetzen, steckte den Ball auf Köhler in den Strafraum, der von seinem Gegenspieler nur mit einem Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Tobias Müller eiskalt zum 3:0 Endstand (89.) 

Am Ende stand für den Chemnitzer FC ein ungefährdeter Sieg, der auch in der Höhe dem Spielverlauf gerecht wurde. Im Finale trifft der CFC dann auf den Gewinner des zweiten Halbfinals zwischen dem FC Eilenburg und dem 1. FC Lokomotive Leipzig. 

Am kommenden Wochenende startet für den CFC dann auch die Regionalliga-Saison. Am Samstag, dem 15. August 2020 empfangen die Chemnitzer den FC Viktoria Berlin. Anstoß der Partie im heimischen Stadion – An der Gellertstraße ist dann um 16 Uhr.