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29.05.2021 - 17.45 Uhr | 1. Mannschaft

CFC unterliegt im Sachsenpokalfinale

Der Chemnitzer FC hat den dritten Landespokal-Sieg in Folge verpasst. Im Finale des Wernesgrüner Sachsenpokals unterlag das Team von Cheftrainer Daniel Berlinski dem 1. FC Lokomotive Leipzig nach Verlängerung mit 0:1 (0:0/0:0/0:0). 

Am Finaltag der Amateure vertraute der Chemnitzer Chefcoach der gleichen Startelf wie zuletzt im Halbfinale gegen den FSV Zwickau. Der CFC tat sich jedoch schwer gegen tiefstehende Leipziger. Die Gastgeber aus der Messestadt versuchten die Chemnitzer Defensive immer wieder mit langen Bällen zu überspielen. 

Die erste Großchance hatten dann ebenfalls die Leipziger. Ziane zog mit Tempo in Richtung Tor, sein Schuss flog nur Zentimeter am langen Eck von Jakubov vorbei (34.). Keine drei Minuten später kam Pfeffer aus dem Gewühl zum Abschluss, den Jakubov mit einer Glanztat aus dem oberen Eck fischen konnte (37.) Auch Dank dem Chemnitzer Schlussmann ging es torlos in die Kabine. 

Nach dem Seitenwechsel drückten die Chemnitzer auf den Führungstreffer. In der Offensive fehlte allerdings die letzte Durchschlagskraft um den Leipzigern ernsthaft gefährlich zu werden. Auf der Gegenseite lauerte die „Loksche“ immer wieder mit langen Bällen in Richtung Ziane. 

In der besten Phase der Chemnitzer kam es für Lok dann faustdick. Innerhalb von drei Minuten sah Leon Heynke nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte und musste vorzeitig vom Feld. Der Platzverweis schien allerdings die Leipziger zu beflügeln. Mit viel Einsatz rettete der 1. FC Lok das 0:0 in die Verlängerung. 

Dort hatten die Chemnitzer die erste gute Gelegenheit. Müllers Abschluss von der linken Strafraumkante flog allerdings knapp am langen Eck vorbei. Auf der Gegenseite kamen die Leipziger dem Führungstreffer gefährlich nah. Bei Zianes Kopfball (94.) und Jäpels Eins-gegen-Eins-Situation klärte Jakubov aber in höchster Not. 

Im zweiten Abschnitt der Verlängerung belohnten sich die engagierten Leipziger. Ziane bekam im Mittelfeld zu viel Platz, fasste sich ein Herz und zog trocken aus der zweiten Reihe am. Der Abschluss landete unhaltbar im rechten unteren Chemnitzer Toreck zum 1:0-Führungstreffer für die Probstheidaer. Der CFC versuchte auf den Rückschlag Antworten zu finden, verzweifelte allerdings an der eigenen Ideenlosigkeit und Durchschlagskraft in den entscheidenden Situationen. 

Nach 120 Minuten blieb es beim 1:0 Sieg des 1. FC Lokomotive Leipzig, der damit zum ersten Mal den Sachsenpokal gewinnen konnte und sich für die erste Hauptrunde im DFB-Pokal qualifiziert. Für den CFC bleibt in den kommenden Wochen Zeit die ungewöhnliche Saison zu verarbeiten und mit frischen Kräften in die Vorbereitung auf die Saison 2021/2022 zu starten.