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18.08.2021 - 22.01 Uhr | 1. Mannschaft

CFC unterliegt in der Hauptstadt

Der Chemnitzer FC hat am Mittwochabend seine zweite Niederlage der Saison kassiert. Bei der U23 von Hertha BSC unterlag der CFC mit 0:1 (0:1). Neben den verlorenen Punkten mussten die Chemnitzer mit einem weiteren Verletzten einen weiteren Wermutstropfen verdauen. 

Die Chemnitzer gingen im Amateurstadion auf dem Olympiagelände in Berlin schwungvoll in die Partie und liefen die Gastgeber bereits im Spielaufbau an. Die Hertha mit ihren technisch starken Spielern konnten die Situationen über weite Teile der ersten Hälfte aber souverän auflösen. 

Nach einem Fehler im Spielaufbau der Hertha kamen die Gäste dann zur ersten guten Gelegenheit. Werthmüller spielte einen fatalen Fehlpass – Kellers Abschluss aus der zweiten Reihe zischte aber knapp am Pfosten vorbei (16.) 

In der 19. Minute verlor Grym auf Höhe des eigenen Strafraums zu leicht den Ball, in der Folge parierte zunächst Jakubov, anschließend wussten sich die Chemnitzer nur mit einem Foul am Strafraum zu helfen. Den ruhenden Ball veredelte Gayret durch die Chemnitzer Mauer hindurch zur Führung für die Gastgeber. 

Kurz darauf musste der CFC den nächsten Rückschlag verkraften. Stanley Keller blieb nach einem Zweikampf am Boden liegen und mussten mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden (24.).  In der Folge rannte der CFC weiter an. Zickert schoss den gegnerischen Torhüter aus direkter Nähe an (32.), und auch Schimmel fehlten per Kopf nach einer Walther-Flanke wenige Zentimeter (38.). So ging es mit einem knappen Rückstand in die Halbzeitpause. 

Nach dem Seitenwechsel sahen die 583 Zuschauer eine deutlich langsamere Partie. Der CFC kam nur selten gefährlich in die Hälfte der Herthaner, während die Berliner sich vereinzelt gute Möglichkeiten erarbeiteten. Die Chemnitzer bekamen aber bei den Abschlüssen von Covic und Werthmüller immer noch ein Bein dazwischen. 

In der 64. Minute zeigte der Schiedsrichter nach kurzer Überlegung dann auf den Punkt. Zickert hatte zuvor Scherhant von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter parierte Jakubov gegen Abu-Alfa. 

Auf der Gegenseite kamen die Chemnitzer vor allem durch den eingewechselten Caciel in die gefährliche Zone. Den pfeilschnellen Offensivspieler fehlte allerdings die letzte Durchschlagskraft. Nach einem Walther-Freistoß behinderten sich Shala und Zickert gegenseitig beim Kopfball, sodass die Kugel am Tor vorbeiflog (73.). 

Danach versuchte es der CFC vor allem mit der Brechstange. In der zweiten Minute der Nachspielzeit wären die Chemnitzer um ein Haar dafür belohnt worden. Nach einem abgewehrten Ball der Herthaner brachte der CFC den Ball noch einmal in Richtung Strafraum. Dort tauchte Aigner völlig frei vor Hertha-Keeper Körber auf, setzte zum Heber an, den der Berliner Torhüter allerdings erahnte und den Ball sicher fangen konnte. 

Am Ende konnte sich der CFC für den Aufwand in den Schlussminuten nicht belohnen und muss sich vorwerfen lassen, nicht die gesamten 90 Minuten zielstrebig in Richtung Tor gespielt zu haben. Bereits am Samstag geht für die Berlinski-Schützlinge die Berliner Woche weiter. Dann empfangen die Chemnitz im Stadion – An der Gellertstraße die VSG Altglienicke.