CFC verschenkt drei Punkte!
"Ja is denn heut scho Weihnachten?" Nein, aber die Mannschaft von Chef-Trainer Gerd Schädlich nahm einfach den bevorstehenden Nikolaustag zum Anlass, den VFC Plauen schon einmal reichlich zu beschenken. Andererseits verdienten sich die Vogtländer die drei Punkte durch eine taktische Meisterleistung auch redlich. "Trotz der guten Ergebnisse in den letzten Wochen war mir klar, dass dieses Spiel kein Selbstläufer wird", meinte Schädlich, ohne aber damit für seine Spieler sprechen zu können. Beim 0:1 von Fardjad-Azad (11.) schauten sie nur zu, anschließend gelang es ihnen nicht, sich gegen die eng stehenden Plauener Räume zu eröffnen.
Die Innenverteidigung Richter/Thönelt sowie Emmerich wirkten angesichts der fehlenden Anspielbereitschaft oft verzweifelt, agierten mit langen Bällen und selbst beim Stande von 0:2/0:3 noch mit Rückpässen. Ausgerechnet der eingewechselte Sonnenberg (72.) erhöhte nach einem Traumpass in die Gasse eiskalt, ehe wenige Minuten später erneut Fardjad-Azad ein tolles Solo ungestört vollenden konnte. Mit dem bis dahin einzigen CFC-Torschuss in der zweiten Halbzeit betrieb Julius Reinhardt (82.) nur noch Ergebniskosmetik. Dass das 1:3 (0:1) – die erste Niederlage auf neuem Rasen – dem abstiegsbedrohten VFC Plauen zu Gute kommt, spendet immerhin etwas Trost. Der Glühwein am Zweiten Advent wird sein Übriges tun.
Spieler des Spiels: Diesmal konnte leider kein Chemnitzer überzeugen, sondern nur der quirlige Berliner Pardis Fardjad-Azad in Diensten des VFC.
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