CFC wirbelt Offenbach auch ohne Sturm kräftig auf
"Glückwunsch! So spielt man zu Hause Fußball!" Ein neutraler Zuschauer oder CFC-Fan hätte heute gegen Kickers Offenbach seine Freude gehabt, nicht aber Gästetrainer Rico Schmitt, der mit diesen Worten die Pressekonferenz begann. Auch Gerd Schädlich war voll des Lobes. Speziell in der ersten Halbzeit haben sich seine Himmelblauen "richtig gut und ballsicher" präsentiert, danach war es ein verteiltes Spiel, in dem die Führung erzwungen, aber letztlich verdient wurde.
Hoch anzurechnen ist dem Team, dass es die Ausfälle von Torwart Philipp Pentke (verletzungsbedingt) und seines Sturmduos Anton Fink/Benjamin Förster (gesperrt) dabei mehr als kompensieren konnte. 70 Prozent Ballbesitz sprechen eine deutliche Sprache. Einzig die klaren Chancen haben gefehlt, bis zur 54. Minute, als die Räume größer wurden und Sascha Pfeffer in Wulnikowski seinen Meister fand. Die Hessen, die zuletzt 0:0, 1:0, 0:0, 0:1 und 0:0 gespielt und in der Pause zweimal gewechselt hatten, beteiligten sich nunmehr auch an der Offensive. Kapitän Fetsch traf in der 61. Minute zum Glück nur die Latte und nicht zur Führung. Dies war Toni Wachsmuth eine Viertelstunde später vorbehalten. Nach einer Kopfballverlängerung von Florian Hörnig spitzelte der Innenverteidiger den Ball über die Linie. Offenbach warf in der Folge alles nach vorn, kam durch Schwarz (82.) und Feldhahn (86.) zu guten Möglichkeiten, kassierte aber in der Nachspielzeit noch das 0:2. Marcel Wilke schloss einen Konter über Carsten Sträßer ab und sorgte damit als Abwehrspieler für den ersten Heimsieg 2013 mit mehr als einem Tor Differenz, und das ohne etatmäßigen Sturm. Es war zugleich der dritte Sieg zu null im dritten Heimspiel gegen Offenbach, diesmal dank Ersatzkeeper Stefan Schmidt.
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<link cfc teams spielplan _blank>Spielticker CFC - Offenbach 2:0 (0:0)



