Chemnitz löst Finalticket
Der Chemnitzer FC hat seine Pflichtaufgabe gelöst und die SG Motor Wilsdruff im Halbfinale des Wernesgrüner Sachsenpokals mit 2:0 (0:0) geschlagen. Damit steht die Elf von Cheftrainer Christian Tiffert zum 16. Mal im Finale des Wettbewerbs.
"Wir haben sehr dominant gegen einen Gegner gespielt, der sehr defensiv agierte", fasste Tiffert die Partie anschließend zusammen. Von Beginn an formierten sich die Wilsdruffer in einer 5-4-1-Formation vor dem eigenen Tor und machten es dem CFC schwer, das Sturmzentrum zu erreichen. Pagliuca hatte die größte Chance, nach Querpass von Caciel scheiterte er freistehend vor Motor-Schlussmann Arnold (39.). Überschattet wurde die erste Hälfte von einer Verletzung von Wilsdruffs Sebastian Kindermann, der sich bei einem Zweikampf mit Kilian Pagliuca schwer am Knie verletzte. Auf der anderen Seite konnte der CFC erfreulicherweise Torhüter Jakub Jakubov nach dreimonatiger Verletzungspause zurück im Tor begrüßen.
In Halbzeit zwei drückte der CFC deutlich mehr aufs Gas, konnte offensiv aber kaum Gefahr entwickeln. Keller erlöste Chemnitz mit einem Distanzschuss aus 30 Metern - sein Schuss schlug sehenswert in den linken Winkel ein (65.). Kevin Freiberger nickte kurz vor Schluss eine Flanke aus fünf Metern ins kurze Eck ein und markierte damit den Endstand (89.).
Im Finale des Wernesgrüner Sachsenpokal wartet nun der Sieger aus dem zweiten Halbfinale zwischen der BSG Chemie Leipzig und dem FSV Zwickau, die am Donnerstag, den 21. April aufeinandertreffen. Tiffert: "Das ist das absolute Highlight dieser Saison, das Ergebnis ist aber tagesformanhängig. Wir sind im Pokal erfahrungsgemäß nicht so schlecht, da können sich die Zuschauer drauf freuen. Das ist ein 50:50-Spiel, egal ob Chemie oder Zwickau."
Aufstellung: Jakubov - Zickert, Pelivan, Walther - Schimmel, Kurt, Keller, (69. Brügmann) Köhler (46. Campulka)- Pagliuca, Roscher (46. Freiberger) - Caciel
Tore: 0:1 Keller (65.), 0:2 Freiberger (89.)



