Chemnitzer FC trauert um langjährigen Clubhelfer René Sekula (†49)
Der Chemnitzer FC nimmt Abschied von einem echten Himmelblauen. René Sekula, von seinen Freunden liebevoll nur „Sekl“ genannt, ist im Alter von 49 Jahren plötzlich und völlig unerwartet verstorben. Er war im Dienst als Beamter im Einsatz, als sein Herz aufgehört hat zu schlagen. Die Nachricht von seinem Tod hat die gesamte Fußballfamilie des Chemnitzer FC tief erschüttert.
Plötzlich aus dem Leben gerissen
Wir verlieren mit ihm nicht nur einen leidenschaftlichen CFC-Fan, sondern auch einen engagierten und anerkannten Clubhelfer, der aus unserer Mitte gerissen wurde. Er hinterlässt nicht nur im Umfeld des Chemnitzer FC, sondern auch in seinem beruflichen Wirkungskreis eine große Lücke.
Ein Leben für den CFC
René Sekula war seit Kindheitstagen eng mit dem Chemnitzer FC verbunden. Fußball war seine Leidenschaft, der CFC sein Lebensmittelpunkt – und seine große Liebe. Jahrzehntelang stand er auf der alten Tribüne der Fischerwiese, hat gejubelt, gelitten, geflucht – mit ganzem Herzen, immer für seine Himmelblauen.
Später wurde er Teil des Clubhelfer-Teams, das er mitbegründete. Aus einer kleinen Gruppe Ehrenamtlicher entstand eine heute fest etablierte Struktur, die das Vereinsleben auf vielfältige Weise bereichert – auch das ist Teil seines Vermächtnisses.
Immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde
Er war am Spieltag nicht nur für die Stadionregie verantwortlich, sondern sprang bei Bedarf auch als Stadionsprecher ein oder übernahm die Auswechseltafel. Immer dann, wenn jemand gebraucht wurde, war René da. Zuverlässig, uneitel, verbindlich – ein Mann der alten Schule, dessen Wort Gewicht hatte.
Einer, der die kleinen Traditionen rund um jedes Heimspiel geliebt hat. So gehörte die gemeinsame Spielanalyse mit Zeugwart Henry Büttner bei einem Bier fest zu den eingebübten Abläufen – nicht, weil es sein Job war, sondern weil der Verein ein wichtiger Teil seines Lebens war.
„Ein riesiger Schock für alle“
Seine enge Wegbegleiterin, Michi, sagt unter Tränen: „Der Tod von Sekl ist ein riesiger Schock für alle, die ihn kannten und liebten. Früher standen wir gemeinsam unterm Dach der alten Haupttribüne. Später haben wir begonnen, den CFC ehrenamtlich zu unterstützen – anfangs zu sechst. Aus dieser kleinen Gruppe ist schließlich die Idee der Clubhelfer entstanden.“ Heute ist diese Idee aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken.
Trauer in der Familie
René Sekula war geschieden. Er hinterlässt nicht nur im Verein, sondern auch in seiner Familie eine tiefe Lücke. Seine Tochter Vivien (25), die noch studiert und auf den Unterhalt ihrer Eltern angewiesen ist, steht nun vor der Herausforderung, die Beisetzung zu organisieren und viele weitere Dinge zu regeln, auf die man in diesem Alter niemals vorbereitet sein kann.
Die CFC-Familie möchte sie in dieser schweren Zeit nicht allein lassen – und wird sie dabei unterstützen. Auch der Verein wird sich einbringen, wo er kann.
Spendenaufruf für Tochter Vivien
Persönliche Worte der Vereinsführung
Auch Papa Reinhard und viele langjährige Weggefährten sind fassungslos. Der Schmerz sitzt tief.
Vorstandsvorsitzender Helmut Brunhuber erklärt: „René war ein Mensch, wie ihn sich jeder Verein nur wünschen kann: loyal, ehrlich, bodenständig – und immer mit vollem Herzen dabei. Sein plötzlicher Tod trifft uns alle zutiefst. Wir werden sein Engagement, seine Hilfsbereitschaft und seine Verbundenheit nie vergessen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Tochter, seiner Familie und Freunden.“
Geschäftsführer Uwe Hildebrand ergänzt: „Was René für unseren Verein als ehrenamtlicher Clubhelfer und CFC-Fan getan hat, ist kaum in Worte zu fassen. Er war nie laut, aber immer präsent, nie im Mittelpunkt, aber immer zur Stelle. Er war Teil unseres innersten Kreises – einer, der mitgedacht, mitgetragen und mitgefühlt hat. Sein Platz in unserer Mitte ist nun leer, aber in unseren Herzen bleibt er für immer. Danke für alles, lieber Sekl! Es sind Menschen wie du einer warst, die den Chemnitzer FC zu etwas ganz Besonderem machen.“
Ein Himmelblauer bleibt unvergessen
Der Chemnitzer FC verneigt sich in tiefer Trauer vor einem, der für diesen Verein gelebt hat. Wir werden sein Andenken stets in Ehren bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Tochter, seiner Familie, seinen Angehörigen und Freunden.
Du wurdest von vielen Menschen sehr geliebt, René.
Ruhe in Frieden, lieber Sekl. Pass da oben gut auf deine Himmelblauen auf – wir zählen auf dich. Wie immer.
Ein Himmelblauer mit großem Herzen – viel zu früh von uns gegangen. In tiefer Trauer über den Verlust eines wunderbaren Menschen, dein Chemnitzer FC.



