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16.08.2026 - 15.00 Uhr | Vereinsnachrichten

Chemnitzer FC trauert um verstorbenen Fan

Nach dem Abpfiff des gestrigen Derbys zwischen dem Chemnitzer FC und dem FC Erzgebirge Aue musste ein Fan auf der Gegengerade zunächst medizinisch versorgt werden. Den Einsatzkräften im Stadion gelang es, den Mann nach mehreren Minuten der Reanimation wieder zu stabilisieren und Vitalzeichen herzustellen. Nachdem er transportfähig war, wurde er zur weiteren medizinischen Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Den Chemnitzer FC erreichte nun die traurige Nachricht, dass der CFC-Fan verstorben ist. Der Chemnitzer FC ist zutiefst betroffen vom Tod seines Anhängers.

Der Chemnitzer FC möchte sein aufrichtiges und tiefes Mitgefühl sowie Beileid bekunden.

Geschäftsführer Tommy Haeder betont: „Wir möchten uns dennoch bei allen Beteiligten und Helferinnen und Helfern ganz herzlich bedanken, die geistesgegenwärtig die medizinische Versorgung eingeleitet und damit die Reanimation überhaupt erst ermöglicht haben. Unser Dank gilt ebenso allen Zuschauerinnen und Zuschauern, beiden Fanlagern und den Mannschaften für den respektvollen Umgang mit dieser emotionalen Situation unmittelbar nach Spielende. Die Reaktionen im Stadion haben gestern einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, wie schnell ein sportliches Ergebnis in den Hintergrund treten kann, wenn ein Mensch um sein Leben kämpft. Umso bestürzter sind wir heute über die Nachricht, dass unser Anhänger den Kampf verloren hat. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und Freunden.“

Dem Chemnitzer FC möchte sich auch beim respektvollenVerhalten der Gäste des FC Erzgebirge Aue bedanken – sowohl während der Schweigeminute für die verstorbene Chemnitzer Fußballlegende Peter Müller als auch angesichts des medizinischen Notfalls auf der Tribüne. Aufgrund der emotionalen und unübersichtlichen Situation unmittelbar nach Spielende war eine schnelle Kommunikation mit den Verantwortlichen des FC Erzgebirge Aue seitens des Chemnitzer FC zunächst nicht gegeben. Entsprechend erreichte die Gäste die Information über den medizinischen Notfall erst mit Verzögerung. Als das Ausmaß der Situation bekannt wurde, beendete die Mannschaft des FC Erzgebirge Aue ihren obligatorischen Dank an die eigene Fankurve und der Capo der Gästefans bat den Block um Einhalt.

Der Chemnitzer FC bittet darum, die Privatsphäre der Angehörigen zu respektieren und von Spekulationen über die näheren Umstände des Todes abzusehen.

In Gedanken sind beide Vereine bei der Familie und den Freunden des Verstorbenen.