Chemnitzer FC und Stadt diskutieren mit Fanclubs zum Stadionumbau
Die Fans hatten das Wort: Verein und Verwaltung haben am Freitagnachmittag mit rund 80 Vertretern der CFC-Fanclubs über den Stadionumbau diskutiert. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und CFC- Vorstandschef Dr. Mathias Hänel informierten über den Arbeitsstand und weitere geplante Schritte beim Stadion-Projekt. Die von den Fans eigens gegründete AG Fan-Interessen stellte ihre Ideen und Anregungen zu fanrelevanten Themen, unter anderem zur Fanhalle oder zur Blockgestaltung, vor, die in konstruktiver Atmosphäre diskutiert wurden.
In dem mehr als zweistündigen Gespräch wurde deutlich: Es ist das gemeinsame Ziel, dass sich der Chemnitzer FC im Profifußball etablieren und wirtschaftlich solide entwickeln kann. Voraussetzung dafür ist der Stadionumbau, hinter dem die Fans geschlossen stehen.
„Uns ist es wichtig, die Fans zu informieren, ihre Ideen zu hören und ihre Meinung zu erfahren: Ihre Kompetenz muss in das Projekt einfließen und natürlich sollen sie sich in einem neuen Stadion zuhause fühlen. Dafür war das heutige Gespräch ein wirklich guter Auftakt", sagte Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig.
„Unsere Fans stehen 100-prozentig hinter dem geplanten Stadionumbau, wie der Abend deutlich gezeigt hat. Wir werden die zahlreichen Vorschläge und Hinweise in die kommenden Detailplanungen einbeziehen und den Dialog mit unseren Fans weiterhin fortführen", so Dr. Mathias Hänel.
Der Chemnitzer Stadtrat entscheidet am 5. Oktober über den Stadion-Umbau. Die traditionelle Spielstätte an der Gellertstraße soll, sofern Stadtrat und Landesdirektion zustimmen, entsprechend der Anforderungen des DBF umgebaut werden. Bislang hat der CFC eine Ausnahmegenehmigung für den Spielbetrieb, die zum 30. Juni 2012 ausläuft. Zu diesem Zeitpunkt müssen entweder die Auflagen des DFB für den Spielbetrieb in der Profiliga vollständig erfüllt sein, für die wiederum hohe Investitionen ins jetzige Stadion nötig wären, oder der angedachte Stadionumbau begonnen haben.



