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19.02.2020 - 19.13 Uhr | 1. Mannschaft

Das Brennen auf die Rückkehr

Tobias Müller ist eine der Stammkräfte im Team des Chemnitzer FC. 14 Drittliga-Spiele bestritt der Mittelfeldmann in der Hinrunde. Zehnmal davon stand er über die gesamten 90 Minuten auf dem Feld. Dann bremsten ihn jedoch Beschwerden im Leistenbereich aus. Im Januar dann endlich die genaue Diagnose: Leistenbruch!

Für Tobias Müller keine leichte Zeit. „Die ersten Gedanken waren natürlich nicht gut. Ich musste mir zunächst erklären lassen, worum es sich dabei genau handelt. Allerdings wurde mir auch schnell klar gemacht, dass es sich um eine Routine-Operation handelt“, so der 26-Jährige.

In den folgenden Wochen stand für „Tobi“ viel Ruhe auf dem Programm. Weil er keine schweren Belastungen ausüben durfte, ging er oft spazieren, um seinen Kreislauf in Schwung zu bringen. Danach begann er wieder langsam mit gezielten Übungen. Zunächst mit viel Physiotherapie und Stabilisationsformen sollte der Körper wieder an die Belastungen gewöhnt und der Leistenbereich gestärkt werden. „Aktuell fahre ich viel Fahrrad und mache ein paar Laufeinheiten. Ich brenne darauf, endlich wieder nah an der Mannschaft zu sein und gemeinsam mit den Jungs zu trainieren,“ so Müller. 

„Ich wusste, dass das in der Mannschaft steckt.“

Wann genau das sein wird, ist allerdings noch nicht sicher. Noch ist Müller allein mit individuellem Training beschäftigt. Je nachdem wie schnell der Heilungsprozess verläuft und die Stabilität zurückkehrt, kann er wieder zur Mannschaft stoßen. Geht es nach ihm, kann das nicht schnell genug gehen: „Wenn man ein paar Wochen draußen sitzt, merkt man wie sehr einem der Fußball und das Drumherum fehlt.“

Die Leistungen seiner Mannschaftskollegen verfolgte Müller in den vergangenen Wochen auf der Tribüne oder vor dem Fernseher. Für ihn ist es keine Überraschung, dass das Team so gut aus der Winterpause kam: „Ich wusste, dass das in der Mannschaft steckt. Wir hatten bereits in der Hinrunde einige Spiele, in denen wir uns für gute Leistungen lediglich nicht belohnen konnten. Die Punkte jetzt bringen uns wieder in Schlagdistanz zu unseren Konkurrenten.“ Für die kommenden Spiele hofft er, dass die Mannschaft weiterhin wichtige Zähler im Tabellenkeller sammelt. In absehbarer Zeit will er dann wieder gemeinsam mit seinen Mitspielern auf Punktejagd gehen.