Das Interview mit Neuzugang Marc Endres, präsentiert von Anhöck & Kellner Massivhaus
Unser Neuzugang Marc Endres kann auf eine sehr erfolgreiche letzte Saison zurückblicken. In Diensten des 1. FC Heidenheim war er ein Teil der Mannschaft, die der 3. Liga von Beginn an ihren Stempel aufdrückte und sich in beeindruckender Manier den Meistertitel in der dritthöchsten Spielklasse sicherte. Dabei zeichnete die Mannschaft von der Brenz neben einer effektiven Offensive um Kapitän Marc Schnatterer vor allem eine äußerst sattelfeste Defensive aus. Schließlich stellte man mit gerade einmal 25 Gegentoren den stärksten Abwehrverbund der Liga.
Als Teil dieser Heidenheimer Mannschaft kann Marc Endres auf Erfahrungen zurückblicken, die er nun in Chemnitz einbringen will, um auch bei den Himmelblauen erfolgreich zu sein und seinen Beitrag zu leisten, für eine stabile Defensive zu sorgen! Im Interview, präsentiert von der <link http: www.ak-massivhaus.de>Anhöck & Kellner Massivhaus GmbH, erklärt uns Marc Endres, warum für ihn der Wechsel nach Chemnitz bereits frühzeitig feststand und welche Ziele er sich mit dem CFC gesteckt hat.
Hallo Marc, dein Wechsel zu den Himmelblauen stand bereits frühzeitig fest und der Verein konnte dich als ersten Neuzugang vermelden. Dies kann man doch durchaus als Zeichen für deine absolute Identifikation mit den Zielen des Vereins werten?
Marc Endres: Gleich in den ersten Gesprächen habe ich festgestellt, dass sich die Ziele des Vereins voll und ganz mit den meinigen decken. Zudem hat mich die Aussicht, in der kommenden Saison auf die nötigen Einsätze zu kommen, voll und ganz davon überzeugt, den Wechsel nach Chemnitz zu vollziehen.
Zu welchem Zeitpunkt fand die erste Kontaktaufnahme zwischen dir und dem Verein statt?
Marc Endres: Die ersten Kontakte hat es bereits zum Ende der letzten Saison gegeben. Gemeinsam mit Sportdirektor Stephan Beutel und Trainer Karsten Heine haben wir uns zusammengesetzt und sind schnell übereingekommen.
Du sprachst bereits davon, wie wichtig es dir war, dass sich deine Ziele voll und ganz mit denen des Vereins decken. Welche Zielstellungen sind dies konkret?
Marc Endres: Vordergründig möchte ich mich als Spieler weiterentwickeln und gleichzeitig der Mannschaft mit der Erfahrung, die ich in Heidenheim sammeln konnte, weiterhelfen. Deshalb bin ich auch gewillt, eine Führungsrolle einzunehmen und meinen Teil dazu beizutragen, dass wir sportlich erfolgreich sind. Es ist sicherlich ein weiter Weg, den wir in den nächsten Jahren gehen werden, doch wenn wir Erfolg haben wollen, müssen einfach viele Bausteine zusammenpassen!
Die Tatsache, dass du einen Vertrag bis 2016 inklusive der beiderseitigen Option auf Verlängerung unterschrieben hast, zeugt von deinem Vertrauen in den Weg, den der Chemnitzer FC beschreiten will?
Marc Endres: Der sportliche Erfolg des 1. FC Heidenheim war auch das Ergebnis eines längeren Prozesses und der dafür nötigen Kontinuität. Sportlicher Erfolg ist meiner Meinung nach nur sehr bedingt planbar und muss über viele Jahre erarbeitet werden. Dazu möchte ich in Chemnitz meinen Beitrag leisten und mit dafür Sorge tragen, dass wir in den nächsten Jahren oben mitspielen können!
Deine letzte Profistation, der 1. FC Heidenheim bestach in der vergangenen Saison nicht nur durch seine starke Offensive, sondern auch durch die beste Defensive der Liga. Allgemein wird gerne der Spruch „Offensive gewinnt Spiele - Defensive gewinnt Titel", zitiert. Eine Auffassung die du als Abwehrspieler sicher teilst?
Marc Endres: Eine starke Defensive ist quasi der Anker für jede Mannschaft und Grundstein einer soliden Saison. Meiner Meinung nach kann eine Erfolgsserie nur auf Basis einer eingespielten, kompakten und sicheren Abwehr gestartet werden. Tore schießen kann so gut wie jede Mannschaft, hinten die Null zu halten ist allerdings schwieriger. Beides zu verbinden macht letztlich eine Spitzenmannschaft aus!
Heidenheims Trainer Frank Schmidt wird als akribischer Arbeiter beschrieben, gleiches gilt auch für Karsten Heine. Welche Parallelen kannst du nach deinen Eindrücken der ersten Wochen zwischen beiden ziehen?
Marc Endres: Beide teilen die Philosophie, dass die Abwehr höchste Priorität genießt. Auch eint beide ihr Ehrgeiz und das Einfordern von äußerster Disziplin. Die Spieler müssen erkennen lassen, dass sie den Weg mitgehen wollen und ihre Leistungen dementsprechend abrufen.
Neben den Erfa<link http: www.ak-massivhaus.de>
hrungen, die dir Trainer Frank Schmidt mit auf den Weg gegeben hat, kamen dir sicherlich auch die Erfahrungen aus der erfolgreichen letzten Spielzeit ungemein zu Gute?
Marc Endres: Tatsächlich habe ich wahnsinnig viel Positives an Erfahrung mitnehmen können! Klar war es schwer, wenn man trotz guter Trainingsleistungen für das Spiel nicht berücksichtigt wird, doch aufgrund des Erfolges hatte der Trainer nun mal keine Veranlassung, einen grundlegenden Wechsel in der Defensive vorzunehmen. Dennoch habe ich an der Seite der erfahrenen Spieler enorm viel lernen können und meinen Erfahrungsschatz erweitern können.
Zu den erfahrenen Spielern in Heidenheim gehört auch der gebürtige Chemnitzer Tim Göhlert. Inwieweit hast du dich vor deinem Wechsel über deine neue Wahlheimat informiert?
Marc Endres: Eigentlich habe ich mich mehr privat informiert und ihn erst gefragt, als der Wechsel für mich schon feststand. Dafür habe ich mich aber frühzeitig auch mit Marc Lais in Verbindung gesetzt, der mir sofort geholfen hat, mich in meiner neuen Umgebung einzuleben!
Denn ihr kennt euch noch aus gemeinsamen Freiburger Zeiten!
Marc Endres: Wir haben von den B-Junioren an bis zur U23 zusammengespielt und dabei in Freiburg eine wahnsinnig tolle Zeit gehabt! Dazu zählt für mich unter anderem auch der Gewinn des DFB-Pokals mit den A-Junioren unter Trainer Christian Streich. Durch ihn habe ich sowohl menschlich als auch spielerisch viel lernen können! Mit Situationen auf und neben dem Platz richtig umzugehen und die Grundtugenden im Profifußball zu verinnerlichen, waren Dinge, die er uns damals gelehrt hat.
Diese Dinge bringst du nun auch in das Spiel der Himmelblauen ein! Nachdem du in den ersten Testspielen bereits dem Stammpersonal angehörtest, wird bereits spekuliert, dass du der neue Abwehrchef wirst. Eine Rolle, mit der du dich durchaus identifizieren könntest?
Marc Endres: Durch meine Erlebnisse in Heidenheim zähle ich mich durchaus zu den erfahrenen Spielern in unserer jungen Mannschaft. Grundsätzlich schätze ich mich als einen Spieler ein, der für jeden ein offenes Ohr hat und der seinen Nebenleuten durch Kommandos die nötige Unterstützung geben will. Außerdem ist es wichtig, dass Spieler bereit sind, Führung zu übernehmen und da schließe ich mich selbstverständlich nicht aus! Trotzdem kann man aktuell noch nicht über Stammpersonal spekulieren, da es dafür noch einiger Wochen harter Arbeit bedarf. Jeder muss sich im Training anbieten und dem Trainer zeigen, dass er ihn aufstellen soll!
Einen ersten Härtetest habt ihr gegen Bröndby IF absolviert und weitere werden im Trainingslager folgen. Wie fällt dein persönliches Fazit zum Spiel gegen den dänischen Erstligisten aus?
Marc Endres: Auch wenn wir uns seit zwei Wochen in einer Phase intensiver Vorbereitung befinden, kann man sich noch kein endgültiges Bild machen. Gegen Bröndby haben wir unsere Sache trotz des negativen Ergebnisses sehr gut gemacht und darauf sollten wir in den nächsten Wochen aufbauen!
Und dafür bietet ein Trainingslager beste Bedingungen!
Marc Endres: Ein Trainingslager fördert vor allem den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Man lernt sich besser kennen und beginnt ein blindes Verständnis aufzubauen. Zudem können wir uns die Körner für die Saison antrainieren. Trotzdem wird es Dinge geben, die dann letzten Endes erst so richtig im Spielbetrieb ihren Feinschliff erfahren!
Marc Endres, recht herzlichen Dank für dieses Interview und viel Erfolg mit unseren Himmelblauen!



