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13.10.2022 - 18.43 Uhr | 1. Mannschaft

"Den Team-Gedanken auf den Rasen bringen!" Gold-Partner Carola Apotheke über ihr Engagement bei den Himmelblauen

Seit der vergangenen Saison ist die Carola Apotheke Gold-Partner des Chemnitzer FC. Dabei verbindet das Ehepaar Carola & Steffen Börner eine deutlich längere Geschichte mit den Himmelblauen.

Das Unternehmen startete 1997 mit der Carola-Apotheke im Rabenstein-Center und wuchs unter der Führung von Apothekerin Carola Börner und Geschäftsführer Steffen Börner stetig weiter. Mittlerweile besitzt das Unternehmen zwei Filialen im DRK-Krankenhaus Rabenstein und auf dem Kaßberg, wo über 30 Angestellte täglich für die Gesundheit der Chemnitzer arbeiten. "In unserer Stammapotheke betreiben wir zudem ein Zytostatika-Labor, in dem wir Medikamente zur Krebstherapie anfertigen", sagt Steffen Börner im Gespräch mit dem ClubMagazin. Hinzu kommt ein umfangreicher Botendienst, der zahlreichen Stadtbewohnern einen zweiten Gang in die Apotheke erspart.

"Als Apotheke haben wir einige eiserne CFC-Fans als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Reihen, die mich damals von einem Engagement beim Chemnitzer FC überzeugt haben", berichtet Börner und erklärt, warum er den Himmelblauen bis heute die Treue hält: "Wenn es dem Unternehmen besser geht, sollte man für den Regionalsport immer etwas übrighaben. Hinzu kommt, dass solche Beziehungen nie menschen-unabhängig sind, sondern sich über die Jahre entwickeln, wenn die Leute miteinander können." So pflegt Börner bis heute eine gute Beziehung zu Dennis Grote – Kapitän der Aufstiegssaison 2018/19 – und dem ehemaligen CFC-Spieler & -Physiotherapeuten Olaf Renn. Auch in dieser Saison sorgt die Carola Apotheke für die medizinische Ausstattung der physiotherapeutischen Abteilung der Profi-Mannschaft des Chemnitzer FC.

Börner selbst spielte früher unterklassig Fußball und wohnt mit seiner Ehefrau in Wüstenbrand. Mit ihr zusammen setzte er mit seinem durchgängigen Engagement auch in den schweren Zeiten der Insolvenz und der Pandemie ein Bekenntnis zum CFC. "Wir haben als Unternehmen nicht so viele Einbußen gehabt wie andere, deshalb wollen wir dem CFC etwas zurückgeben", so Börner. Für die Zukunft wünscht er sich, dass die CFC-Spieler auf dem Feld "alles geben" und den "Teamgedanken auf den Rasen bringen". Börner weiter: "Ich finde es gut, dass man seit der Insolvenz versucht zu wachsen und finanziell behutsam arbeitet. Wichtig ist aber auch, dass eine sportliche Entwicklung zu sehen ist."