Die Doku „60 Jahre FCK & CFC – Eine Zeitreise durch sechs Jahrzehnte Vereinsgeschichte“
Zum 60. Vereinsgeburtstag des Chemnitzer FC am 15. Januar 2026 widmen wir dem Club einen eigenen Dokumentationsfilm.
Unter dem Titel „60 Jahre FCK & CFC“ ist eine 30-minütige Mini-Doku von Filmemacherin Katja Fischer entstanden, die am Donnerstag um 17 Uhr auf dem vereinseigenen YouTube-Kanal Premiere feiert. Sie nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch sechs Jahrzehnte Vereinsgeschichte und streift dabei prägende Themen und Ereignisse.
Eine Zeitreise durch sechs Jahrzehnte Vereinsgeschichte
Ehemalige Spieler, Trainer, heutige Verantwortungsträger, eine Journalistin und Fans erzählen von ihren Erinnerungen, Verbindungen und Eindrücken, die den Verein bis heute prägen. Ihre Stimmen, kombiniert mit Archivmaterial, bilden das Herzstück dieser filmischen Zeitreise.
- Hier geht’s zum Trainer der Doku zum 60. Vereinsgeburtstag!
So entsteht ein vielschichtiges Bild von Vergangenheit und Gegenwart. Der Film führt von der Gründungszeit des FC Karl-Marx-Stadt über Meisterschaft, FDGB-Pokal und internationale Spiele. Er erzählt von der Wendezeit, der Qualifikation für die gesamtdeutsche 2. Bundesliga und den Turbulenzen der 1990er Jahre, die viele ostdeutsche Traditionsvereine, wie den Chemnitzer FC, bis heute prägen.
Die Dokumentation richtet zudem den Blick auf prägende Persönlichkeiten der vergangenen 60 Jahre, auf frühere und aktuelle Herausforderungen, auf große Erfolge und schmerzhafte Tage sowie auf die Bemühungen um eine Aufstiegsreform in der Gegenwart.
Stimmen zur Dokumentation
Katja Fischer, Filmemacherin und Mitarbeiterin der Kommunikationsabteilung des Chemnitzer FC, sagt über die Doku: „Ich bin seit Kindertagen CFC-Fan. Deshalb ist es für mich eine echte Ehre, einen Film zum 60. Vereinsgeburtstag meines Lieblingsvereins machen zu dürfen. Unsere Mini-Doku ermöglicht es gerade auch jüngeren Fans, besser zu verstehen, was den CFC in den zurückliegenden Jahrzehnten geprägt hat – und warum dieser Verein und seine Geschichte etwas Besonderes sind.“
Geschäftsführer Tommy Haeder ist selbst Teil des Films und ordnet die Entstehung der Dokumentation ein: „Dieser Tag ist für alle Himmelblauen und alle, die den Verein im Herzen tragen, etwas ganz Besonderes. Mit der Doku wollten wir unseren Fans, Mitgliedern, Sponsoren und Partnern den Chemnitzer FC und seine Geschichte lebendig näherbringen. Ich durfte die Mini-Doku vorab sehen und bin begeistert: In 30 Minuten werden viele Facetten der Vereinsgeschichte gezeigt – von großen Erfolgen bis zu schmerzhaften Erinnerungen. So ist eine emotionale Dokumentation entstanden, die hoffentlich ein breites Publikum erreicht.“
Die Dokumentation entstand mit Unterstützung des Mitteldeutschen Rundfunks. MDR-Sportchef Raiko Richter und Journalistin Marion Tetzner ermöglichten dem Medienteam des Chemnitzer FC den Zugang zu historischem Archivmaterial, um den Film authentisch zu bebildern.
Henry Buschmann, Leiter Kommunikation & Medien beim Chemnitzer FC, ergänzt: „Wir bedanken uns ausdrücklich bei Raiko Richter und Marion Tetzner vom MDR für die unkomplizierte Unterstützung und den Zugang zum Archiv. Ein ebenso großes Dankeschön gilt allen, die im Film zu Wort kommen und so der Zeitreise durch sechs Jahrzehnte Vereinsgeschichte Leben einhauchen. 60 Jahre Vereinsgeschichte in nur 30 Minuten darzustellen, war eine große Herausforderung. Deshalb haben wir uns bewusst für einen Streifzug entschieden, der ein breites Bild des Vereins vermittelt und Emotionen weckt.“
Die Gesichter der Dokumentation – die Protagonisten im Kurzporträt
Christoph Franke (81)
Christoph Franke ist eine der prägendsten Persönlichkeiten der Vereinsgeschichte. Als Spieler, Co-Trainer und Cheftrainer absolvierte er über 350 Pflichtspiele für den Chemnitzer FC und war mehr als 30 Jahre für den Verein tätig. Der Aufstieg in die 2. Bundesliga im Jahr 2000 bleibt untrennbar mit seinem Namen verbunden.
Peter Müller (79)
Peter Müller gehörte zur legendären Meistermannschaft von 1967, die mit dem FC Karl-Marx-Stadt sensationell die DDR-Meisterschaft gewann. In 343 Pflichtspielen trug er das Trikot des Vereins. Nach seiner Karriere arbeitete er noch viele Jahre in verschiedenen Funktionen auf der Geschäftsstelle des Vereins.
Torsten Bittermann (57)
Fast 400 Pflichtspiele absolvierte Torsten Bittermann für den Chemnitzer FC. Über vier Jahrzehnte war und ist er dem Verein in unterschiedlichen Funktionen verbunden – als Spieler, Mannschaftskapitän, Führungspersönlichkeit, Co-Trainer und heute als Teammanager des Regionalliga-Teams.
Gerd Leisring (66)
„Gerdl“ erlebte 1973 seine erste Saison als Fan des FC Karl-Marx-Stadt. In den vergangenen 50 Jahren hat er alles miterlebt, was den CFC ausmacht. Als Fahnenträger und Kult-Fan mit einem eigenen CFC-Zimmer voller Erinnerungsstücke in den eigenen vier Wänden verkörpert er absolute Vereinsliebe.
Philipp Uhlig (34)
Seit dem Jahr 2000 ist Philipp Uhlig Fan des Chemnitzer FC. Als Vertreter der Ultras Chemnitz 1999 begleitet er den CFC durch alle Höhen und Tiefen. Dort, wo Emotionen, Leidenschaft und Identifikation bei jedem Heimspiel spürbar werden, hat er seinen festen Platz in der Südkurve.
Marion Tetzner (66)
Seit 1985 begleitet Marion Tetzner den Chemnitzer FC journalistisch. Als MDR-Journalistin hat sie in den zurückliegenden Jahrzehnten unzählige Geschichten rund um den Verein erzählt und dokumentiert. Mit dem Film „Mensch Meyer! Hans, der Fußball-Philosoph!“ setzte sie gemeinsam mit Eik Galley der Trainerlegende erst jüngst ein filmisches Denkmal.
Chris Löwe (36)
Chris Löwe kennt den Profifußball aus verschiedenen Perspektiven. Als Spieler lief er unter anderem für den Chemnitzer FC, Borussia Dortmund und Dynamo Dresden auf und absolvierte 129 Pflichtspiele im CFC-Trikot. Seit 2024 bringt er seine Erfahrung als Sportdirektor in die sportliche Ausrichtung des Vereins ein.
Tommy Haeder (34)
Sein erstes Spiel auf der Fischerwiese erlebte Tommy Haeder 2003 als Zuschauer. Heute trägt er als Geschäftsführer der Chemnitzer FC Fußball GmbH Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft des Vereins. Seit 2022 arbeitet er hauptamtlich für den CFC – mit Blick auf Tradition, Entwicklung und Zusammenhalt.



