Zurück zur Übersicht

12.11.2021 - 12.07 Uhr | App-News

"Die kalten Ringe - Gesamtdeutsch nach Tokio 1964"

Der Chemnitzer FC veranstaltet in Kooperation mit der DFB-Kulturstiftung und der Bundeszentrale für politische Bildung am Samstag, den 20. November 2021 eine exklusive Filmvorführung mit anschließender Gesprächsrunde zum Thema „Die Kalten Ringe - Gesamtdeutsch nach Tokio 1964“.

Die Veranstaltung findet im Anschluss an das Heimspiel des Chemnitzer FC gegen den VfB Auerbach in den VIP-Räumlichkeiten des Stadions - An der Gellertstraße statt. Beginn ist um 16:00 Uhr. Die Veranstaltung ist nach vorheriger Anmeldung für alle Interessierten kostenfrei zugänglich.

Hier kostenlos anmelden!

Der Dokumentarfilm "Die Kalten Ringe - Gesamtdeutsch nach Tokio 1964" erzählt erstmals die Geschichte des gesamtdeutschen Olympiateams von 1964. Basierend auf Erinnerungen von Olympiateilnehmern, Archivmaterial von den Wettkämpfen in Tokio und vieler anderer Quellen lassen "Die kalten Ringe" diese spannende Episode der deutsch-deutschen Sportbeziehungen noch einmal aufleben.

Für die anschließende Gesprächsrunde ist es den Veranstaltern gelungen, eindrucksvolle Gäste zu gewinnen. So wird unter anderem der ehemalige Spieler des FC Karl-Marx-Stadt und Teil unserer Meisterelf von 1967, Eberhard Vogel, zu Gast sein. 

Geplante Gäste der Veranstaltung sind:

Thomas Grimm (Zeitzeugen TV)
Eberhard Vogel (DDR-Meister 1967 mit dem FCK, Olympiateilnehmer Fußball 1964, Bronzemedaille)
Harald Irmscher (Olympiateilnehmer der DDR, Fußball 1972)
Egon Schmitt (Olympiateilnehmer des DFB, Fußball 1972).

Moderation: René Wiese (Zentrum deutsche Sportgeschichte)

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet unter Berücksichtigung der 2G-Regelung statt.

Wissenswerter Hintergrund:

Nach 1964 wurden im Jahr 2021 die Olympischen Spiele erneut in Tokio ausgetragen. So gut wie verloren im Gedächtnis der Gesellschaft ist die Tatsache, dass für die Spiele 1964 in Tokio letztmalig vor der Wiedervereinigung eine gesamtdeutsche Mannschaft an den Start ging.

In einer Hochphase des Kalten Krieges und 19 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki sollen die Spiele der XVIII. Olympiade zu einem Symbol für eine friedliche Welt werden. Insbesondere das geteilte Deutschland soll das unter Beweis stellen: Auf Anordnung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) müssen Bundesrepublik und DDR trotz gegensätzlicher Gesellschaftssysteme mit einer gemeinsamen Mannschaft in Tokio antreten. Danach geht der olympische Sport in beiden deutschen Staaten 28 Jahre lang getrennte Wege.

Die Veranstaltung möchte anhand der filmischen Dokumentation der 45-minütigen Fassung von "Die kalten Ringe" mit anschließender Gesprächsrunde an die geteilte olympische Sportgeschichte aus der Phase des Kalten Krieges erinnern und stellt damit eine wichtige Etappe der gemeinsamen deutschen Nachkriegsgeschichte dar.

Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt der DFB-Kulturstiftung, der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Fußballverein Chemnitzer FC.