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25.08.2026 - 22.30 Uhr | 1. Mannschaft

Doppelschlag in der Schlussphase: CFC bezwingt Meister Lok Leipzig mit 2:0

Der Chemnitzer FC bleibt auch im sechsten Ligaspiel der Saison 2026/27 ungeschlagen. Vor 6.065 Zuschauern setzten sich die Himmelblauen beim amtierenden Meister 1. FC Lokomotive Leipzig mit 2:0 durch. Nach einer umkämpften ersten Halbzeit entschieden Ron Berlinski und Tom Baumgart die Partie mit einem Doppelschlag innerhalb von fünf Minuten. Beide Torschützen legten sich ihre Treffer gegenseitig auf.

Personell setzte Cheftrainer Benjamin Duda erneut auf Kontinuität. Zum fünften Mal in Folge schickte das Trainerteam exakt dieselbe Startelf ins Rennen. Eine bemerkenswerte Entwicklung, nachdem in der Vorsaison Verletzungen und Formschwankungen immer wieder zu Veränderungen gezwungen hatten. 2025/26 kam nur eine Serie von zwei Spielen in Folge mit der gleichen Startformation zu Stande.

Lok beginnt mit den klareren Chancen

Nach der erneuten Protestaktion für die Aufstiegsreform „Meister müssen aufsteigen!“ entwickelte sich in Probstheida schnell eine körperlich intensive Begegnung. Lok setzte früh den Ton in den Zweikämpfen und verbuchte durch Simon Schierack den ersten Abschluss, der aus 23 Metern deutlich am Chemnitzer Tor vorbeiging (5.).

Der CFC hatte zunächst etwas mehr Ballbesitz, die gefährlicheren Situationen gehörten jedoch den Gastgebern. Nach einem Leipziger Konter über Cevis wurde es erstmals richtig brenzlig. Der Ball kam von rechts gefährlich vor das Tor, doch Löhmannsröben klärte fünf Meter vor dem leeren Kasten in höchster Not (15.).

CFC findet offensiv nur selten Lösungen

Auf der Gegenseite näherte sich Chemnitz ebenfalls an. Stockingers Abschluss wurde zunächst geblockt, ehe Baumgart aus der zweiten Reihe abzog. Sein abgefälschter Versuch strich rund einen Meter am Tor vorbei (13.). Lok verteidigte ansonsten kompakt und versuchte nach Ballgewinnen schnell in die Tiefe zu spielen.

Klare Torchancen blieben in der Folge auf beiden Seiten Mangelware. Adetula setzte nach einer kurz ausgespielten Ecke einen Distanzschuss deutlich über das Tor (32.). Für den CFC versuchte es Marx nach einem starken Zuspiel von Löhmannsröben aus rund 27 Metern, stellte Lok-Keeper Naumann damit aber vor keine größeren Probleme (40.).

Torlos in die Kabinen

Die Schlussphase des ersten Durchgangs wurde noch einmal körperlicher. Mehrfach mussten Chemnitzer Spieler nach harten Zweikämpfen behandelt werden. Tore fielen bis zur Pause allerdings nicht mehr.

So ging es nach intensiven 45 Minuten mit einem 0:0 in die Kabinen. Lok hatte insgesamt die etwas gefährlicheren Situationen, während die Himmelblauen offensiv noch zu selten entscheidend durchkamen. Defensiv stand der CFC dagegen wieder einmal sicher.

Berlinski bringt neuen Schwung

Zur zweiten Halbzeit brachte Duda Ron Berlinski für Jonas Marx – und der Angreifer sollte noch eine entscheidende Rolle spielen. Zunächst musste allerdings Richter direkt nach Wiederanpfiff eingreifen und einen gefährlichen Abschluss von Mittelstürmer Kügel aus 18 Metern entschärfen (46.).

Dann wurde der CFC gefährlicher. Alberico schickte Grimaldi in die Tiefe, dessen gefühlvolle Hereingabe Berlinski im Zentrum erreichte. Aus sieben Metern setzte der eingewechselte Angreifer den Ball an den kurzen Pfosten (55.). Die bis dahin beste Chemnitzer Gelegenheit.

Richter hält die Null

Das Spiel begann nun zunehmend zu kippen. Zwar hatte Lok noch einmal die große Gelegenheit zur Führung, als Kügel frei in den Strafraum geschickt wurde. Richter machte sich jedoch groß und parierte stark, Slamar klärte anschließend den freien Ball (62.).

Auf der Gegenseite wurden die Chemnitzer Aktionen zielstrebiger. Nach mehreren Abschlussversuchen kam Geipl aus der Distanz zum Schuss (67.), ehe eine Vogt-Flanke wenig später nur um einen Schritt am einschussbereiten Alberico vorbeiging (73.).

Berlinski und Baumgart schlagen doppelt zu

Dann belohnte sich der CFC. Baumgart wurde mit einem langen Pass über rund 35 Meter von Slamar in die Tiefe geschickt und behielt frei vor Naumann den Überblick. Statt selbst abzuschließen, legte er quer in die Mitte. Fesser und mehrere Leipziger verpassten den Ball, doch am langen Pfosten stand Berlinski goldrichtig und schob zur Chemnitzer Führung ein (76.).

Nur fünf Minuten später revanchierte sich Berlinski als Vorbereiter. Der Angreifer verlängerte einen langen Ball von Löhmannsröben per Kopf in den Lauf von Baumgart. Der Mittelfeldspieler nahm das Leder im Strafraum einmal mit und setzte seinen Abschluss konsequent ins kurze Eck – 2:0 für die Himmelblauen (81.).

Himmelblaue bringen den Auswärtssieg nach Hause

Lok warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorn. Immer wieder flogen lange Bälle in den Chemnitzer Strafraum, doch die CFC-Defensive verteidigte konsequent und ließ keine entscheidende Gelegenheit mehr zu.

Nächste schwere Prüfung bestanden

Auch im sechsten Ligaspiel bleibt der CFC damit ungeschlagen und besteht die nächste schwere Prüfung gegen ein absolutes Top-Team der Regionalliga Nordost. Nach den Duellen mit dem FSV Zwickau, dem Halleschen FC und dem FC Erzgebirge Aue gingen nun auch Punkte aus Leipzig mit nach Chemnitz.

Offensiv gelang den Himmelblauen besonders im ersten Durchgang noch nicht alles. Dafür stand die Defensive über wieder Strecken sicher. Nach der Pause steigerte sich der CFC, überstand die gefährlichen Leipziger Momente und schlug durch Berlinski und Baumgart innerhalb von fünf Minuten eiskalt zu.

Am Freitag gegen Jena: Alle ins Stadion

Bereits am Freitag geht es weiter. Um 19 Uhr empfängt der Chemnitzer FC den FC Carl Zeiss Jena auf der Fischerwiese. Sichert euch jetzt euer Ticket, seid dabei und unterstützt die Himmelblauen dabei, den starken Saisonstart weiter auszubauen!

Hier geht es zur Eintrittskarte!

1. FC Lokomotive Leipzig — Chemnitzer FC 0:2 (0:0)

LOK: Naumann — Rühlemann, Wilton, Kusic, Schierack — Abderrahmane, Siebeck — Adetula, Kaiser (70. Dombrowa), Cevis — Kügel (70. Bornschein)

CFC: Richter — Tchouangue, Slamar, Löhmannsröben, Eppendorfer — Stockinger (71. Vogt), Geipl (89. Hempel), Baumgart — Alberico (89. Pistol), Marx (46. Berlinski), Grimaldi (55. Fesser)

Tore: 0:1 Berlinski (76.), 0:2 Baumgart (81.)

Zuschauer: 6.065