Zurück zur Übersicht

20.08.2012 - 20.46 Uhr | 1. Mannschaft

Dynamo schlägt ein - CFC unterliegt Dresden mit 0:3

Die Himmelblauen haben die Pokalpartie gegen den Zweitligisten aus Dresden mit 0:3 verloren. Fünfzehn starke Minuten nach dem Seitenwechsel reichten nicht, um für die achte Überraschung im DFB-Pokal 2012/13 zu sorgen.

Gegen die technisch starken Dresdner war zwar der Wille in den himmelblauen Reihen zu spüren, zu etwas Zählbaren half dieser jedoch nicht. Viele Flanken fanden den Weg zu den Mitspielern nicht und so hatte die Defensive der Landeshauptstädter kaum Mühe, die "Null" zu halten. Auf der anderen Seite wurde die Offensive der Dresdner immer stärker, besonders durch den Dynamo-Top-Torschützen Mickael Poté. Bei einem Schuss in der 18. Spielminute sowie einem Kopfball nach 27 Minuten war Philipp Pentke zur Stelle und bewahrte den CFC vor dem Rückstand. Keine Chancen hatte er jedoch nach einer halben Stunde: Robert Koch netzte eine Kopfballverlängerung von Sebastian Schuppan zum 0:1 aus Chemnitzer Sicht ein. Kurz vor der Pause erhöhte Mickael Poté nach Flanke von Filip Trojan mit seinem dritten Saisontreffer. Eine ernüchternde erste Hälfte endete völlig berechtigt mit einer 2:0-Führung für die Mannschaft der SG Dynamo Dresden.

Frischer Wind im zweiten Abschnitt

Der leichte Nieselregen wandelte sich während der Halbzeitpause in einen unwetterartigen Regenschauer. Und auch die Himmelblauen kamen völlig verändert aus der Kabine. Das Team von Trainer Gerd Schädlich schien in den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte alles Negative aus dem ersten Spielabschnitt mit positiven Aktionen wieder aufholen zu wollen. Die Dresdner kamen kaum noch aus der eigenen Hälfte und konnten sich bei Keeper Benjamin Kirsten bedanken, der den Anschlusstreffer mehrfach verhinderte. In der 51. Spielminute klärte Kirsten gegen den Ex-Dresdner Maik Kegel, in der 54. Minute parierte er einen Kopfball von Kapitän Toni Wachsmuth. Doch die himmelblaue Druckphase verging und Chancen konnten nur noch wenige verzeichnet werden. Das Eigentor von Christoph Buchner wenige Minuten vor dem Abpfiff war letztlich spielbeschreibend und zudem der Treffer zum 0:3-Endstand. Kurz unterbrochen werden musste das Spiel zwischenzeitlich, da sich ein paar "Unbelehrbare" dazu verpflichtet fühlten, dem CFC durch das Abbrennen von Rauchbomben und durch rassitische Äußerungen gegen Stürmer Poté weiteren Schaden zuzufügen. Der Chemnitzer FC distanziert sich von diesen Vorkommnissen ausdrücklich! Ein Großteil der rund 14.500 Zuschauer im Stadion verachtete dieses schockierende Handeln einiger Personen, die keineswegs als "Fußballfans" bezeichnet werden können, bereits während des Spieles mit Pfiffen.

"Mit Erzählen kann man ein Pokalspiel nicht gewinnen"

Trainer Gerd Schädlich war nach dem Spiel sichtlich frustriert, besonders über die Leistung der Mannschaft in Hälfte eins. "Einige Spieler, die unter der Woche viel erzählt haben, sollten in Zukunft lieber mit Leistungen glänzen", sagte der 59-jährige. Freuen durfte sich hingegen Gästecoach Ralf Loose. "Überglücklich" war er, dass eines "der schwersten Teams aus dem Lostopf besiegt werden konnte". Während es für Dynamo am kommenden Wochenende mit einem Zweitliga-Auswärtsspiel in Duisburg weitergeht, steht für die Himmelblauen am Samstag das nächste Heimspiel in Liga 3 auf dem Programm. Dann empfängt der CFC die Mannschaft von Wehen Wiesbaden.

<link cfc teams spielplan _blank>Spielticker CFC - Dynamo Dresden 0:3 (0:2)