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29.01.2015 - 08.53 Uhr | 1. Mannschaft

Einwurf: Das Interview vor dem Spiel gegen den S.C. Fortuna Köln

Der Chemnitzer FC hat pünktlich vor dem Start in die Rückrunde mit Frank Löning einen weiteren Stürmer unter Vertrag genommen. Unser Neuzugang ist in der 3. Liga bereits bestens bekannt und gehört zu den Top 10 in der ewigen Torjägerliste. Für den SC Paderborn 07 und den SV 1916 Sandhausen erzielte der gebürtige Auricher in 107 Drittligapartien 40 Tore und feierte mit beiden Teams den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Auch in Chemnitz ist Frank Löning aus seiner Zeit in beim SV Sandhausen kein Unbekannter, kreuzten sich die Wege beider Vereine schließlich in der Saison 2011/12. Nun schnürt der 33-Jährige seine Fußballschuhe für unsere Himmelblauen. Welche ersten Eindrücke er von seinen neuen Mannschaftskollegen gewonnen hat, welche Ziele er mit dem CFC verfolgt und welche Partie aus vergangenen Zeiten ihm noch in bester Erinnerung geblieben ist, verriet er uns im nachfolgenden Interview!

Frank Löning, herzlich Willkommen bei unserem Chemnitzer FC! Seit dem 20. Januar 2015 bist du ein Himmelblauer. Wie gut hast du dich bereits in deiner neuen fußballerischen Heimat eingelebt?

Frank Löning: Die Mannschaft hat mich vom ersten Tag an sehr gut aufgenommen und ich habe mich bereits bestens eingelebt. Die Stimmung in der Truppe ist super und jeder von den Jungs macht einen willigen Eindruck. Auch auf dem Platz verspüre ich bisher keine Anlaufschwierigkeiten. Das Zusammenspiel mit Toni (Anton Fink) funktioniert sehr gut und bei unseren Aktionen herrscht oftmals schon blindes Verständnis.

Als du zu unserem Verein gewechselt bist, ist die Wintervorbereitung bereits in vollem Gange gewesen. Das Trainingslager in der Türkei war absolviert und der zeitliche Ablauf um einiges weiter vorangeschritten als in der 2. Bundesliga, die erst eine Woche nach der 3. Liga in die Rückrunde startet. Wie gut fühlst du dich dennoch für die kommenden Aufgaben gewappnet?

Frank Löning: In der Wintervorbereitung habe ich vernünftig regenerieren können und zudem bereits zwei Wochen vor meinem Wechsel wieder im Training gestanden. Deshalb fühle ich mich topfit und kann es kaum erwarten, das erste Mal für den CFC auf dem Platz zu stehen und meine Qualitäten zu zeigen.

Dein Wechsel zum Chemnitzer FC kam sehr kurzfristig zustande. Welche Argumente waren letztendlich dafür ausschlaggebend, sich unserem Verein anzuschließen?

Frank Löning: Nachdem feststand, dass ich einen neuen Verein suche, haben sich Trainer Karsten Heine und Sportdirektor Stephan Beutel intensiv um mich bemüht, was mir sehr imponiert hat. Letztendlich ausschlaggebend war das Gesamtkonzept der sportlichen Leitung, welches mich sehr überzeugt hat. Trainer und Sportdirektor verfolgen einen klaren Plan und haben in der kurzen Zeit, die beide im Verein sind eine sehr gute Mannschaft zusammengestellt. Der Kader verfügt über viele junge Spieler, gepaart mit der nötigen Qualität. In dieser Mannschaft möchte ich meine Erfahrung einbringen und hoffe, die jungen Spieler können davon profitieren.

Derzeit pendelst du jeden Tag von deinem derzeitigen Wohnort Schwarzenberg nach Chemnitz. Ist schon eine neue Wohnung in der neuen sportlichen Heimat in Sicht?

Frank Löning: Am Freitag bekomme ich die Schlüssel zu meiner neuen Wohnung ausgehändigt, die ich hoffentlich ab Montag beziehen kann. Auf Dauer ist die tägliche zweistündige Fahrtzeit von Schwarzenberg nach Chemnitz und wieder zurück eine ziemliche Belastung. Für meine Aufgaben beim CFC brauche ich aber volle Kräfte, weshalb ich mich freue, wenn der Umzug vollzogen ist.

Doch bevor du deine neue Wohnung beziehst, erfolgt am Samstag gegen den S.C. Fortuna Köln der Einzug in dein "zweites Wohnzimmer". Wie groß ist die Vorfreude auf das erste Pflichtspiel mit den Himmelblauen vor heimischer Kulisse?

Frank Löning: Ich bin voller Vorfreude und Optimismus und kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht. Die letzten Wochen bei meinem Ex-Verein waren nach meiner Ausmusterung nicht einfach, umso mehr freue ich mich, jetzt mit dem CFC eine neue sportliche Herausforderung gefunden zu haben. Außerdem bin ich schon auf das neue Stadion gespannt. Hier entsteht ein echtes Schmuckkästchen!

Das alte Stadion an der Gellertstraße kanntest du ja bereits bestens. Welche Erinnerungen hast du noch an den 20. August 2011?

Frank Löning: Sehr positive Erinnerungen! Zwar kann ich mich noch an fast alle Spiele meiner bisherigen Profi-Laufbahn erinnern, doch dieses war ein ganz besonders richtungweisendes. Wir waren mit SV Sandhausen zu Gast und haben 3:1 gewonnen. Tim Danneberg hat das 1:0 erzielt, nach zwischenzeitlichem Ausgleich haben wir die Partie doch noch gewonnen, wobei ich kurz vor Schluss per Volleyschuss getroffen habe. Hoffentlich gelingt es mir, am Samstag so zu starten, wie ich damals aufgehört habe!

Für den Punktspielauftakt 2015 habt ihr euch also einiges vorgenommen?

Frank Löning: Die Mannschaft ist vollen Mutes und voller Euphorie und nach der guten Vorbereitung wollen wir dieses ebenfalls richtungweisende Spiel gegen einen direkten Konkurrenten erfolgreich bestreiten. Unser Ziel muss es sein, gut aus den Startlöchern zu kommen und schnell Abstand nach unten zu schaffen sowie die 45 Punkte-Marke zu erreichen. Ein Sieg im ersten Spiel nach der Winterpause ist da natürlich wichtig!

Frank Löning, recht herzlichen Dank für dieses Interview und viel Erfolg mit unseren Himmelblauen!