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12.03.2015 - 11.28 Uhr | 1. Mannschaft

Einwurf: Das Interview vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart II

Vor der Partie gegen den VfB Stuttgart II stand uns Philip Tüpitz für die CFC-Homepage zum Interview zur Verfügung. Der gebürtige Laupheimer spielte einst für den großen Derbyrivalen des VfB Stuttgart, die Stuttgarter Kickers. Über die Stationen Schalke II und Sportfreunde Lotte ging es für unseren Außenbahnspieler im Sommer vergangenen Jahres zum Chemnitzer FC. In der Saison 2014/15 kam der 23-Jährige bisher in allen 28. Ligapartien zum Einsatz und erzielte dabei 7 Treffer. Nach Anton Fink ist er damit der zweitbeste Torschütze unserer Himmelblauen. Vor der anstehenden Partie gegen den VfB II spricht Philip Türpitz nun über das Duell mit den Schwaben, wie wichtig der letzte Heimsieg gegen Dortmund II gewesen ist und was für eine Einheit Fans und Spieler im Stadion an der Gellertstraße bilden.

Philip Türpitz, der Chemnitzer FC empfängt am Samstag den VfB Stuttgart II zum Heimspiel im Stadion an der Gellertstraße. Von 2008 bis 2012 hast du das Trikot der Stuttgarter Kickers, dem großen Derbyrivalen des VfB, getragen. Ist die Begegnung mit dem VfB für dich aus dieser Konstellation heraus ein ganz besonderes Spiel?

Philip Türpitz: Klar besteht zwischen dem VfB und den Kickers eine große Rivalität. Begegnungen zwischen beiden Teams sind vergleichbar mit unseren Duellen gegen Dresden oder Cottbus, doch für mich persönlich ist die Vorfreude vor dem Spiel gegen den VfB II genauso groß, wie vor jedem anderen kommenden Gegner.

In der Hinrunde trennten sich der CFC und der VfB in Großaspach 0:0. Wie beurteilst du euren damaligen Auftritt und auf was für einen Gegner stellt ihr euch ein?

Philip Türpitz: Wir sind in der Hinrunde auf einen starken Gegner getroffen, der, wie die meisten zweiten Mannschaften, über taktisch und technisch gut ausgebildete Spieler verfügt. Zudem sind in den Reihen der Stuttgarter auch einige sehr erfahrene Spieler beheimatet, so zum Beispiel Marco Grüttner, den ich noch aus meiner Zeit bei den Stuttgarter Kickers kenne. Am Samstag wird es darauf ankommen, die Zweikämpfe für uns zu entscheiden und den Stuttgarter Spielern das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Im letzten Heimspiel hattet ihr es mit Borussia Dortmund II ebenfalls mit der Zweitvertretung eines Bundesligisten zu tun. Dabei ist es erstmals in dieser Saison gelungen, einen zwischenzeitlichen Rückstand noch in einen Sieg umzuwandeln. Wie wichtig ist dieser Sieg für die Moral gewesen?

Philip Türpitz: Für die Moral ist dieser Sieg immens wichtig gewesen. Wir haben eigentlich nie daran gezweifelt, ob wir in der Lage sind, einen Rückstand noch zu drehen. Einzig die Bestätigung dafür fehlte noch. Dies haben wir nun nachgeholt!

Damit habt ihr gewissermaßen eine „Negativserie“ durchbrochen. Eine weitere Serie, die der Erfolglosigkeit auf fremden Plätzen, wartet noch darauf, endlich zu den Geschichtsbüchern gelegt zu werden. Wie erklärst du dir diese Unterschiede zwischen euren Heim- und Auswärtsergebnissen?

Philip Türpitz: In den letzten Auswärtspartien waren wir jeweils die spielerisch bessere Mannschaft, haben es aber versäumt unsere Torchancen zu nutzen. Deshalb müssen wir weiter hart an uns arbeiten und noch energischer den Torerfolg erzwingen.

Nach der, vor allem was die Entstehung des Gegentores anbelangt, unglücklichen Niederlage in Rostock tretet ihr nun auch mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch an und wollt schnell wieder in die Erfolgsspur zurück!

Philip Türpitz: Natürlich sind wir alle nach der Niederlage in Rostock noch frustriert. Umso größer ist jedoch unsere Wille, die Partie gegen Stuttgart unbedingt zu gewinnen. Dazu müssen wir unsere Leistung abrufen und so energisch spielen, wie wir es bereits mehrfach gezeigt haben. Mit einer energischen Vorstellung gilt es auch die Fans zu begeistern.

Zuletzt haben wir gegen Dortmund II einmal mehr erleben dürfen, was für eine phantastische Stimmung unsere Fans im neuen Stadion an der Gellertstraße entfachen können. Eine bessere Motivation kann es eigentlich nicht geben?

Philip Türpitz: Der Stadionumbau schreitet rasant voran und ich bin jedes Mal begeistert, wie schnell eine neue Etappe abgeschlossen ist. Die Stimmung von den Rängen ist in jedem Heimspiel super und das bekommt man natürlich auch auf dem Platz mit. Gegen Dortmund hat man einmal mehr erleben können, welche Einheit wir mit unseren Fans darstellen und wie unsere Leistung und ihre Unterstützung uns gemeinsam zum Erfolg bringen.

Philip Türpitz, recht herzlichen Dank für dieses Interview.