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31.03.2015 - 19.32 Uhr | 1. Mannschaft

Einwurf: Das Interview vor dem Spiel gegen die SG Dynamo Dresden

Chemnitzer FC gegen die SG Dynamo Dresden. Diese Begegnung elektrisiert die Massen bereits seit Tagen. Das Stadion an der Gellertstraße ist erstmals in dieser Drittligasaison ausverkauft und wir dürfen uns auf einen echtes Schlagerspiel zwischen den beiden sächsischen Kontrahenten freuen. Auf unseren Torhüter Philipp Pentke wartet an diesem Tag eine ganz besondere Partie. In der Jugend trug er einst sechs Jahre das Trikot der Schwarz-Gelben. Genauso lange weilt unser Keeper mittlerweile bei den Himmelblauen, für die er bisher 196 Pflichtspiele bestritt. Warum er bei seinem 197. Einsatz für den CFC als Sieger vom Platz gehen wird, welche sportlichen Ziele sich Philipp Pentke bis Saisonende gesteckt hat und was der aktuelle Stand bei den Gesprächen über eine Vertragsverlängerung ist, darüber gibt „Penne“ im nachfolgenden Interview Auskunft.

Philipp, für unsere Himmelblauen hast du in sechs Spielzeiten beachtliche 196 Pflichtspieleinsätze absolviert. Eine Partie gegen Dynamo Dresden ist dennoch kein Spiel wie jedes andere oder?

Philipp Pentke: Keinesfalls! Ich freue mich riesig auf ein richtig stimmungsvolles Heimspiel vor ausverkauftem Haus. Uns erwartet ein tolles Derby!

In dem ihr nach dem Hinspiel noch etwas gutmachen möchtet!

Philipp Pentke: Nach der Niederlage haben wir durchaus noch eine kleine Rechnung offen, die wir am Samstag begleichen wollen. Deshalb werden wir alles daran setzen, diese Partie siegreich zu bestreiten!

Ein Vorteil ist mit Sicherheit, dass ihr am ligafreien Wochenende durch die Pokalpartie in Bautzen im Wettkampfmodus geblieben seid?

Philipp Pentke: Das muss nicht unbedingt so sein! Natürlich war das Spiel für uns wichtig, um im Rhythmus zu bleiben und zugleich durch den Sieg über Bautzen Selbstvertrauen tanken zu können, dennoch sollten wir Dynamo Dresden nicht unterschätzen. Da sie selbst spielfrei hatten, blieb ihnen Zeit, Dinge aufzuarbeiten und wir wissen ja, dass Mannschaften in vergleichbarer Situation, wie ein angeschlagener Boxer besonders gefährlich sind.

Die beiden Saisonziele, 45 Punkte und der Gewinn des Wernesgrüner-Pokal Sachsen, sind mittlerweile zum Greifen nahe!

Philipp Pentke: Der Einzug ins Pokalfinale war das Minimalziel. Jetzt ist es wichtig, schnellstmöglich ein Strich unter die 45 Punkte zu machen. Dafür wollen wir am Samstag einen weiteren Schritt nach vorne machen. Vielleicht ist bis zum Saisonende dann auch noch ein einstelliger Tabellenplatz im Bereich des Möglichen.

Welche persönlichen Ziele hast du dir bis Saisonende gesteckt?

Philipp Pentke: Der Standardwunsch eines jeden Torhüters ist es, jedes Spiel von Beginn an zwischen den Pfosten zu stehen und die Null zu halten. Immerhin verfügen wir aktuell über die zweitbeste Defensive der Liga. Auch wenn dieser Status gerne übersehen wird, würde ich mich freuen, wenn wir diesen gemeinsam bis Saisonende halten können!

Und zwischendrin steht noch deine Vertragsverlängerung ins Haus. Wie ist diesbezüglich der aktuelle Stand?

Philipp Pentke: Noch haben wir unser Saisonziel nicht erreicht, weshalb noch keine Gespräche stattgefunden haben. Der CFC ist für mich stets der erste Ansprechpartner, doch gehören zu Vertragsgesprächen immer zwei Parteien. Auf alle Fälle ist mir der Verein in den letzten sechs Jahren sehr ans Herz gewachsen und ich fühle mich hier sehr wohl!

Kehren wir wieder zurück auf den Platz. Die Tickets für den Sachsenschlager waren binnen kürzester Zeit vergriffen. Für solche Highlights lebt man als Fußballer im Trikot der Himmelblauen?

Philipp Pentke: Sicher! In den vier Jahren, die wir nun schon in der 3. Liga spielen, hat sich viel entwickelt und das Zuschaueraufkommen enorm zugelegt. Dass ist sehr schön und sollte Motivation sowie Ansporn für jeden von uns sein. Jetzt haben wir gegen Dresden noch ein ausverkauftes Haus, einen geileren Moment, als vor vollen Rängen zu spielen, gibt es nicht!

Zuhause seid ihr nach der Winterpause noch ungeschlagen, diesen Schwung gilt es mit in die Partie zu nehmen!

Philipp Pentke: Wir sind gewillt, jedes Spiel positiv zu bestreiten. In Cottbus hatten wir etwas Pech, kurz vor Schluss noch den Ausgleich zu bekommen. Ansonsten haben wir uns aber zuletzt nichts vorzuwerfen.

Zum Abschluss möchten wir von dir noch eines wissen: Warum wird der Chemnitzer FC am Samstag als Sieger vom Platz gehen?

Philipp Pentke: Weil wir ein Tor mehr erzielen werden als Dynamo Dresden.

Und Philipp Pentke die Null fest halten wird!

Philipp Pentke: Das wäre der Optimalfall!

Philipp Pentke, recht herzlichen Dank für dieses Interview!