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09.11.2013 - 16.17 Uhr | 1. Mannschaft

Erneut nichts Zählbares - CFC unterliegt Wiesbaden mit 1:2

Foto: Anton Fink sorgte für den Führungstreffer. In dieser Szene wird er gleich von den Socken geholt, leider ohne Pfiff des Schiris. (Foto: Peggy Schellenberger)
Zum mittlerweile siebten Mal steht der CFC in dieser Saison mit leeren Händen da - auch das Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden verloren die Himmelblauen. Gegen die Hessen musste am Samstagnachmittag ein 1:2 (1:0) verbucht werden.

Drei Veränderungen nahm Trainer Karsten Heine nach der Niederlage gegen Erfurt in der Startformation vor. Garbuschewski, Landeka und Semmer nahmen zunächst nur auf der Bank Platz, dafür rückten Birk, Mauersberger und Kegel in die Anfangself.

Himmelblaue Führung durch fünften Fink-Treffer

Beide Mannschaften starteten verhalten in die Begegnung. Erste Chancen konnten durch den Wiesbadener Jänicke (3. Spielminute) und Anton Fink (13.) verzeichnet werden. Die Himmelblauen nahmen an Fahrt auf und konnten nach knapp 20 Minuten in Führung gehen. Anton Fink zog nach gutem Einsatz von Pfeffer und Pass von Kegel aus etwa 13 Metern ab und hämmerte das Leder in die Maschen. Der CFC konnte anschließend optische Überlegenheiten verzeichnen, agierte vor dem gegnerischen Kasten jedoch zu unkonsequent und verpasste so die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen. Große Probleme zeigten sich zum wiederholten Mal in der Chemnitzer Defensive auf, welche dem Gegner durch individuelle Unkonzentriertheiten immer wieder Möglichkeiten eröffnete. Die gefährlichste Chance entstand nach einem Eckball und dem anschließenden Tumult im CFC-Strafraum (29.), bis zur Halbzeitpause blieb es jedoch bei der 1:0-Führung.

Wiesbaden dreht das Spiel

Die Gäste aus Hessen starteten gut in den zweiten Abschnitt und belohnten sich nach fünf Minuten mit dem Ausgleich. Birk und Bankert brachten den Wiesbadener Jänicke im Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Gerach zögerte nicht und entschied auf Elfmeter. Diesen verwandelte Michael Wiemann und brachte sein Team damit zurück ins Spiel. Im Anschluss waren die Bemühungen auf Seiten des CFC spürbar, oft fehlte jedoch die Durchschlagskraft. Auch die Einwechslungen von Semmer und Garbuschewski konnten dem himmelblauen Angriffsspiel nicht helfen, gleichzeitig wurden die Defensivprobleme immer deutlicher. Nach einem CFC-Freistoß konterten die Gäste und sicherten sich mit ihrem zweiten Treffer den Sieg. Luca Schnellbacher konnte den Ball an Pente vorbei zum 1:2-Endstand aus Sicht der Himmelblauen einschieben. Zu allem Überfluss kassierte Fabian Stenzel kurz vor dem Abpfiff für ein Frustfoul noch die rote Karte und wird dem CFC so in den nächsten Spielen fehlen.

Fehler erkennen, Fehler beseitigen

"Ich hatte die Hoffnung, nach dem Tor können wir an Sicherheit im Spiel gewinnen", bemkerte CFC-Trainer Karsten Heine nach der Begegnung. "Doch wir konnten keinen wirklichen Druck aufbauen und mussten so eine sehr harte, sehr bittere Niederlage hinnehmen", setzte der 58-jährige fort. Die Himmelblauen treten nächste Woche im Sachsenpokal bei BSG Chemie Leizpig an, bevor in zwei Wochen in Kiel der Kampf um wichtige Drittligapunkte fortgesetzt werden muss, wie auch Karsten Heine klarstellte. "Wir sollten uns auf das Wort besinnen - Abstiegs"kampf"!".

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