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12.10.2021 - 17.27 Uhr | 1. Mannschaft

Flutlicht-Kracher an der Gellertstraße

Flutlicht an – es ist Derbyzeit! Am Mittwochabend empfängt der Chemnitzer FC zum Nachholspiel des 9. Spieltages den 1. FC Lokomotive Leipzig. Der CFC will vor heimischer Kulisse den positiven Trend der letzten Wochen fortsetzen. Für die Leipziger gab es nach zuletzt deutlichen Siegen einen unerwarteten Dämpfer im Wernesgrüner Sachsenpokal. 

Beim letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften am 29. Mai 2021 stand es nach 90 Minuten 0:0. Am Ende setzte sich der 1. FC Lok im Finale des Wernesgrüner Sachsenpokals, nach einem Treffer von Djamal Ziane in der 112. Minute, mit 1:0 durch. Der Stürmer der Leipziger zeigt sich auch in der aktuellen Spielzeit treffsicher. In sieben Einsätzen traf Ziane siebenmal. Zuletzt schoss er fünfmal den 1:0-Führungstreffer für die Blau-Gelben. 

„Mit Ziane und Pfeffer verfügen die Leipziger in der Offensive über hohe Qualitäten. Mit Theo Ogbidi, den wir in Chemnitz gut kennen, und Spielern wie Piplica oder Abderrahmane haben sie weitere Kicker, die einen sehr guten Fußball spielen“, so Cheftrainer Daniel Berlinski auf der Pressekonferenz vor der Partie. 

In der Regionalliga Nordost spielten die Probstheidaer bei zuletzt vier Siegen gleich viermal zu Null (4:0, 4:0, 4:0, 1:0). In der gesamten Spielzeit kassierten die Leipziger erst sieben Gegentore. Aber: Am Wochenende unterlag die „Loksche“ in der 3. Runde des Wernesgrüner Sachsenpokals dem Oberligisten FSV Budissa Bautzen mit 0:2 (0:0). 

„Der Pokal ist nicht immer so leicht. Von Lok hat jeder erwartet, dass sie in Bautzen weiterkommen. So wurde es auch von uns in Grimma erwartet. Ich würde nicht alles vom letzten Spiel der Leipziger abhängig machen. Wenn man sich die Statistiken der letzten Meisterschaftsspiele anschaut, dann erwartet uns ein schwerer Gegner“, so Berlinski. 

Der CFC konnte nach drei Unentschieden in Folge zuletzt gegen den FC Eilenburg einen 2:0-Heimsieg sichern und sich sechs Tage später beim 9:1-Pokalerfolg gegen Grimma Selbstvertrauen für die kommenden Wochen holen. Für die Partie gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig hat Berlinski fast den gesamten Kader zur Verfügung. Lediglich die Langzeitverletzten Tobias Müller (Innenbandanriss), Dominik Pelivan (Muskelbündelriss) und Stanley Keller (Muskelfaserriss) fallen weiterhin aus. 

Für alle Zuschauer gilt für den Zutritt zum Stadion – An der Gellertstraße die 3G-Regel. Am Einlass zum Stadion muss ein Geimpft-, Genesen- oder Getestet-Nachweise erfolgen. Das Testzentrum am Stadion – An der Gellertstraße hat am Mittwoch von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Coronatest sind dort für 12 Euro erhältlich. Die Stadiontore öffnen ab 17:30 Uhr. 

Anstoß der Partie gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig ist um 19 Uhr. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) überträgt die Partie live im Stream.