„Für uns nicht selbstverständlich“
Mit dem Sieg gegen den FC Bayern München II ist das Team von Cheftrainer Patrick Glöckner seit neun Partien im heimischen Stadion – An der Gellertstraße ungeschlagen. Am Samstag (29.02., 14:00 Uhr)) geht es nun auswärts gegen den TSV 1860 München – eben jenes Team, das dem CFC die letzte Heimniederlage zusetzte. Das war im August 2019.
„Wir haben nun definitiv mehr Selbstvertrauen, als noch im Hinspiel“, erklärt Mannschaftskapitän Niklas Hoheneder. „Wir haben es zwar auch damals ordentlich gemacht und uns viele Chancen erspielt, haben dann aber spät das Gegentor bekommen. Nach diesem Spiel habe ich sehr lange gebraucht, um mit der Niederlage klarzukommen.“
Dass es fortan vor eigener Kulisse nur bergauf ging, kommt für den 33-Jährigen nicht von ungefähr. „Das überrascht mich überhaupt nicht. Wir haben auch letzte Saison schon gezeigt, dass wir zu Hause eine Macht sein können. Es macht extrem viel Spaß in unserem Stadion vor unseren Fans zu spielen.“
Die beeindruckende Heimserie beflügelt auch den Dienst in der Fremde. „Wir strotzen momentan vor Selbstvertrauen. Wir haben in Meppen gewonnen, in Magdeburg ein gutes Spiel gemacht und gepunktet. An die Leistungen müssen wir auch gegen 1860 anknüpfen.“
Dabei helfen vor Ort über 900 reisefreudige CFC-Fans, die die Mannschaft mit nach München begleiten. Ein Fakt, der auch das Team begeistert. „Es ist schon toll, wie viel Unterstützung wir auch bei den Auswärtsspielen erfahren. Das ist für uns nicht selbstverständlich. Die Mannschaft kann so noch mehr aus sich herausholen.“
Und das tat sie bisher auch. Nur zwei der letzten 15 Drittliga-Spiele gingen verloren. Sechs Siege und sieben Unentschieden komplettieren die starke CFC-Bilanz.
„Trotzdem müssen wir konstant bleiben. Die 3. Liga ist über Jahre hinweg immer eng gewesen“, warnt Hoheneder. So auch in diesem Jahr. Gerade einmal 13 Punkte trennen den ersten Abstiegsplatz vom Aufstiegs-Relegationsplatz drei. Zum Vergleich: In der Bundesliga liegen zwischen Platz 3 und Platz 17 satte 28 Zähler Unterschied. „Auch dieses Jahr liegen die meisten Mannschaften nur wenige Punkte auseinander. Die Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte punkten ziemlich konstant. Das macht das Feld noch enger. Gerade deshalb ist es so wichtig, um jeden einzelnen Punkt zu kämpfen.“
So auch beim Auswärtsspiel am kommenden Samstag. Gegen die Münchner Löwen pausieren müssen jedoch Daniel Bohl (10. Gelbe Karte) und Dejan Bozic (5. Gelbe Karte). Den Trainingsplan für die Vorbereitung auf die Partie im Grünwalder Stadion findet ihr hier.



