"Fußballer gegen Extremismus und Gewalt"
Der Chemnitzer FC gewinnt ein Benefizspiel unter dem Motto "Fußballer gegen Extremismus und Gewalt" gegen den SV Germania Mittweida mit 6:1 (1:0). Auf dem Kunstrasenplatz im Stadion "Am Schwanenteich" in Mittweida kam der Club schlecht ins Spiel. Ein abgefälschter Ball von Sinaba landete am Lattenkreuz, Sonnenberg setzte in der 20. Minute die Kugel knapp neben das Tor und Müller traf in der 30. die Latte. Das war die magere Ausbeute bis 5 Minuten vor der Halbzeit. Schlosser wurde von Mittweidas Nummer 11 im Kopfballduell unfair attackiert, Schumann verwandelte den fälligen Strafstoß zum 1:0-Halbzeitstand. Nach kräftigem Durchwechseln in der Pause lief es in der zweiten Hälfte etwas besser. Angriffe wurden gut über die Flügel vorgetragen und dann auch häufiger erfolgreich abgeschlossen. 650 Zuschauer sahen Müller (62.), Stützer (Eigentor nach Eingabe von Bachmann), Schimmel (70.) Adamu (85.) und Schlosser (89.) als CFC-Torschützen. Nach einem Fehler von Adamu nutzte Voigt die Chance zum 1:4 durch einen Heber über Sommerfeld. Steffen Kellig war wegen einer Grippe nicht mit vor Ort, ebenso wie David Sieber (Leisten-OP). Mike Bauman spielte mit einer Gesichtsmaske. Er hatte sich die Nase richten lassen.
Die Aufstellung des CFC in der 1. HZ: Klömich - Becker, Thönelt, Baumann, Kunert - Großmann, Müller, Schumann, Schlosser - Sinaba, Sonnenberg.
2. HZ: Sommerfeldt - Troschke, Reinhardt, Adamu, Grube - Becker (68. Kunert), Großmann (68. Schlosser), Bachmann, Müller - Sinaba, Schimmel.
Nachdem Mittweida im vergangenen Jahr deutschlandweit, ja sogar weltweit aufgrund rechtsextremistischer Übergriffe in die Negativschlagzeilen geraten ist, wollen die 300 Mitglieder vom SV Germania Mittweida gemeinsam mit dem Chemnitzer FC dokumentieren, dass Mittweida ein ganz anderes Gesicht besitzt.
Beide Vereine wollen mit dieser Aktion klar Position gegen Extremismus beziehen und rufen die Bürger der Region und der Stadt Mittweida auf, durch ihr Kommen ebenfalls Position zu beziehen und diese Aktion zu unterstützen.



