Fußballjahr für Niclas Erlbeck vorzeitig beendet: Routinier muss sich Knie-Operation unterziehen
Cheftrainer Benjamin Duda muss mindestens bis zum Ende des Kalenderjahres 2025 auf seinen Mittelfeldspieler Niclas Erlbeck verzichten. Beim 32-jährigen Routinier wurde nach eingehenden Untersuchungen eine Verletzung im rechten Knie diagnostiziert, die einen operativen Eingriff unumgänglich macht.
„Ich habe mir beim Spiel gegen Hertha II ein Trauma im rechten Knie zugezogen. Mein Knie hat direkt nach dem Zweikampf deutlich reagiert – da war mir sofort klar, dass etwas kaputt gegangen ist“, schildert Mittelfeldspieler Niclas Erlbeck. „Die Operation am kommenden Montag wird Aufschluss darüber geben, wie schwer die Verletzung tatsächlich ist. Abhängig vom Befund wollen die Ärzte dann während des Eingriffs situativ entscheiden, was genau zu tun ist, damit die Verletzung die bestmögliche Behandlung erfährt.“
Die Arthroskopie am rechten Knie ist bei Prof. Dr. Sven Scheffler im Sporthopaedicum in Berlin geplant. Am betroffenen Knie musste sich Erlbeck zuletzt im Oktober 2022 einer Operation unterziehen.
„Die Verletzung von Niclas trifft uns hart, weil der langfristige Ausfall eines Führungsspielers natürlich immer schwer wiegt. Leider ist das Fußballjahr für ihn aufgrund der Schwere seiner Knieverletzung definitiv vorzeitig beendet. Wie lange er genau ausfallen wird, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Der Heilungsverlauf wird einige Zeit in Anspruch nehmen – so viel steht schon jetzt fest“, erklärt Sportdirektor Chris Löwe. „Wir hoffen, dass die strukturellen Verletzungen im Knie nicht allzu gravierend sind und die Operation komplikationsfrei verläuft, damit er im Anschluss möglichst schnell mit der Reha-Arbeit beginnen kann. Im Namen des gesamten Vereins wünsche ich Niclas einen optimalen Heilungsverlauf und viel Kraft für die kommenden Wochen.“
Erlbeck hatte sich die Verletzung beim Auswärtsspiel des 12. Spieltages gegen Hertha BSC II zugezogen und musste in der 71. Spielminute ausgewechselt werden.
In der laufenden Regionalliga-Saison kam der Defensiv-Spezialist bislang neunmal für den Chemnitzer FC zum Einsatz – und stand dabei stets in der Startelf.
Die medizinische Abteilung des Chemnitzer FC wird den Mittelfeldspieler nach dem operativen Eingriff bestmöglich bei den Reha-Maßnahmen unterstützen.



